Diagonale 2026: Wer hat in diesem Jahr gewonnen?
Von Franco Schedl
Auch im Jahr 2026 bildete die Verleihung der renommiertesten Filmpreise Österreichs den feierlichen Höhepunkt der Diagonale. Mit einer Gesamtsumme von etwa 128.500,- würdigten internationale Jurys das breite Spektrum künstlerischer und technischer Leistungen hinter der Leinwand. 82 Filme ritterten insgesamt um die begehrten Auszeichnungen. 70 Produktionen feierten in Graz ihre Welt- oder Österreich-Premiere, meist in persönlicher Begleitung der Regisseur:innen. Das sind die heurigen Gewinner:
Die Highlights der Preisverleihung
In der festlichen Atmosphäre des Annenhof Kinos führten Susi Stach und Gilbert Handler durch den Abend. Unter den insgesamt 20 vergebenen Trophäen stachen besonders die Großen Diagonale-Preise des Landes Steiermark hervor:
- Bester Spielfilm: Angela Summereder für B wie Bartleby (überreicht durch Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl).
- Bester Dokumentarfilm: Tolga Karaaslan für Baba, What’s Your Plan? (ebenfalls durch Karlheinz Kornhäusl übergeben).
- Innovatives Kino: Georg Petermichl für Amature Enlightenment (überreicht durch Kulturstadträtin Claudia Unger).
- Bester Kurzspielfilm: Franz Quitt für Closed for the Virus Break
- Bester Kurzdokumentarfilm: Sophie Bösker für Motherigine
- Bester Nachwuchsfilm: Sebastian Kubelka für 64 km von daheim
- Beste künstlerische Montage/Spielfilm: Anna Garncarczyk für Teresas Körper
- Beste künstlerische Montage/Dokumentarfilm: Bettina Blickwede für Mit Ästen bis zum Himmel
- Beste Bildgestaltung/Spielfilm: Johannes Hoss für Licht, kein Licht
- Beste Bildgestaltung/Dokumentarfilm: Stefan Neuberger für Mit Ästen bis zum Himmel
- Bestes Sounddesign/Spielfilm: Daniel Strube für Licht, kein Licht
- Bestes Sounddesign/Dokumentarfilm: Peter Kutin für Mit Ästen bis zum Himmel
- Beste Filmmusik/Spielfilm: Tara Nome Doyle für Rose
- Beste Filmmusik/Dokumentarfilm: Yuri Nosenko für A Russian Winter
- Bestes Szenenbild/Spielfilm: Kristine Vitola für White Snail
- Bestes Kostümbild/Spielfilm: Lena Oger für White Snail
- Schauspielpreise: Valerie Pachner für Vier minus drei / Julia Franz Richter für Welcome Home Baby sowie Mother’s Baby
Ein rundes Jubiläum für die Diagonale-"Nuss"
Neben dem Preisgeld durften sich alle Gewinner:innen über ein besonderes Symbol freuen: die Goldene Diagonale-Nuss. Die von der Künstlerin Anna Paul gestaltete Bronzeskulptur einer Muskatnuss ist so handlich, dass sie in jede Tasche passt. In diesem Jahr feierte das markante Kunstwerk bereits sein zehnjähriges Bestehen als treue Begleiterin der Filmschaffenden.