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Filmfestival Kitzbühel 2026: Diese Highlights gibt es heuer

Internationale Filmkunst, österreichische Produktionen und neue Talente stehen im Mittelpunkt des 14. Filmfestivals Kitzbühel, das von 24. bis 28. November 2026 Filmschaffende und Publikum in den Tiroler Alpen zusammenbringt. Eröffnet wird das Festival mit Frauke Finsterwalders Tragikomödie „Eurotrash“ in Anwesenheit von Cast und Crew. 

Weitere Highlights sind Peter Brunners Österreich-Galapremiere „Down the Arm of God“, Manuel Wetschers Spielfilmdebüt „Eklipse“ und die Weltpremiere von Götz Spielmanns ORF-Landkrimi „Der Todesengel“.

Festivalauftakt mit „Eurotrash“ und Ehrenpreis für Franco Nero

Am Dienstag, den 24. November 2026, eröffnet Frauke Finsterwalders Tragikomödie „Eurotrash“ das Festival im Filmtheater Kitzbühel. Nach dem gleichnamigen Roman von Christian Kracht erzählt der Film von einem ungewöhnlichen Roadtrip durch die Schweiz, auf den sich Philipp mit seiner todkranken Mutter Helene begibt. Mit Barbara Sukowa, Alexander Fehling, Luna Wedler und Michael Maertens besetzt, verbindet die Geschichte schwarzen Humor mit einer bewegenden Auseinandersetzung mit Familie und Vergangenheit. Die Vorführung findet in Anwesenheit von Cast und Crew statt.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung wird Franco Nero für sein jahrzehntelanges Wirken im europäischen und internationalen Kino ausgezeichnet.

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Österreich-Galapremiere von „Down the Arm of God“ 

Am Donnerstag, den 26. November 2026, feiert Peter Brunners „Down the Arm of God“ seine Österreich-Galapremiere in Kitzbühel. Das Drama wurde beim Locarno Film Festival auf der Piazza Grande präsentiert und ist mit Caleb Landry Jones, India Marie Cross, Nick Stahl und Mena Suvari besetzt. Produziert wurde der Film unter anderem von Luc Besson und Caleb Landry Jones.

Im Mittelpunkt steht ein junger Pastor in Texas, der obdachlosen Menschen helfen möchte und dadurch mit Widerständen in seiner Gemeinde konfrontiert wird. Ausgehend von Interviews und Erfahrungsberichten Betroffener erzählt Brunner von Vorurteilen, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Verantwortung. Menschen mit eigenen Erfahrungen von Obdachlosigkeit waren auch an der Entwicklung des Films beteiligt.

Spielfilmdebüt „Eklipse“

Mit „Eklipse“ präsentiert das Festival ebenfalls am 26. November 2026 das Spielfilmdebüt des Tiroler Regisseurs Manuel Wetscher. Die österreichisch-italienische Produktion spielt im Sommer 1999: Als der zwölfjährige Chris erfährt, dass der Vater seines Freundes Tomy an AIDS erkrankt ist, verändert sich ihre Freundschaft. Angst und Vorurteile führen zu Ausgrenzung und stellen das Vertrauen der beiden Jungen auf die Probe.

Vor der Kulisse einer Tiroler Alm erzählt Wetscher sensibel von Kindheit, Freundschaft und gesellschaftlicher Stigmatisierung. Das Drehbuch wurde mit dem Carl-Mayer-Preis ausgezeichnet. Der Film steht zugleich für das Anliegen des Festivals, jungen Filmschaffenden eine Bühne zu geben und Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz sichtbar zu machen.

Weltpremiere des ORF-Landkrimis und weitere Publikumshighlights

Auch das Spotlight-Programm verbindet heimische Produktionen mit bekannten Namen und unterschiedlichen Genres. Ein Höhepunkt ist die Weltpremiere des neuen ORF-Landkrimis „Der Todesengel“ von Götz Spielmann am 26. November 2026. In den Hauptrollen sind Fritz Karl, Alexandra Schmidt, Alma Hasun und Tobias Resch zu sehen.

Die Kooperation mit dem Kurier Medienhaus und der „Kurier Romy“ schafft zusätzliche Sichtbarkeit für Filmschaffende. Die Verleihung der Festivalpreise am Mittwoch, den 25. November 2026, im Rahmen des Branchenfests bietet den ausgezeichneten Filmschaffenden eine Bühne und rückt ihre Arbeiten auch über die Festivalwoche hinaus ins Rampenlicht.