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"Germany's Next Topmodel" 2026: Was ist in Folge 2 passiert?

Nachdem am Mittwochabend bei "Germany's next Topmodel" (mittwochs und donnerstags, 20:15 Uhr, ProSieben oder bei Joyn) die Männer die Staffel eröffnen durften, sind am 12. Februar 2026 in Folge 2 die Frauen an der Reihe. Das Männer-Casting zeigte deutlich: Heidi Klum (52) will auf dem Catwalk so viel Diversität und Inklusion wie möglich. Das gilt natürlich auch beim Frauen-Casting.

"Ich weiß gar nicht, wo ich hinschauen soll! Es sind so viele hübsche Frauen zum Casting gekommen. Leider muss ich mich auf ein paar wenige konzentrierten", so Heidi Klum. Bei der Auswahl der Model-Anwärterinnen bekommt sie wieder Unterstützung von Gastjuror Jean Paul Gaultier (73). Die potenziellen Models schreiten vor Heidi Klum und Gaultier über den Catwalk und hoffen darauf, dass danach ihre Nummer aufgerufen wird. Für alle anderen ist das Abenteuer hier bereits wieder vorbei.

Als eine der ersten stellt sich Flugbegleiterin Aurélie (21) vor. Das Modeln hat der Kölnerin ihre brasilianische Mutter in die Wiege gelegt. Sie war nicht nur professionelle Sambatänzerin, sondern auch Laufsteg-Model, wie ein eingerahmtes Zertifikat eines "Intensivkurses als Topmodel" belegt. Bei Aurélies Walk auf dem Laufsteg ruft Heidi aus: "Sie ist wunderschön!" und lässt sie weiter, was bei der 21-Jährigen einen Schwall an Freudentränen auslöst. "Du siehst sogar beim Weinen schön aus!", kommentiert Heidi.

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Gläubige Christin macht sich Sorgen um Nackt-Shooting

Nana (23) hofft, dass Gott ihr beim Casting beisteht. "Mein Glaube wird mir helfen bei 'GNTM'. Bei schweren Challenges kann ich kurz beten und Gott fragen, ob er mir hilft". Allerdings macht die gläubige Christin sich Sorgen, dass die Regeln der Kirche im Kontrast mit ihrer Modelkarriere stehen könnten. "Es gibt ja das Nackt-Shooting. Wir Christen sollen aber fromm sein und uns nicht allzu freizügig zeigen." Ihre Lösung für den Interessenskonflikt: "Adam und Eva waren ja auch nackig!"

Auch ihre Familie mit Wurzeln in Ghana unterstützt Nana in ihrem Vorhaben, wie sie sagt: "Meine Familie war total begeistert, als sie hörten, dass ich bei GNTM mitmache." Doch ihr Vater fällt ihr direkt ins Wort: "Also ich war nicht begeistert!" Die Mutter unterbricht: "Ich aber schon!" Auf das Nackt-Shooting angesprochen, reagiert die Mama mit großen Augen und Papa sagt: "Nein, nein, nein! Modeln, ja. Nackt, nein!" Doch Nana findet: "Wo ein Wille ist, ist ein Weg". Das sieht auch Heidi so und schickt sie auf diesen Weg.

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Weder Trash-TV-Erfahrung noch nackte Haut kann überzeugen

Quasi eine TV-Expertin ist Jill (25). Sie war schon bei verschiedenen Dating-Formaten zu Gast, wie sie erzählt. Nun will sie sich als Topmodel versuchen. "Jeder sieht hier gut aus. Aber das gewisse Etwas, das haben halt nicht alle." Sie aber schon und komme vor allem bei Männern gut an. "Leider ist Heidi kein Mann", schlussfolgert Jill. Und tatsächlich kann sie Klum nicht überzeugen.

Adeline (24) lebt nach dem Motto "Je freizügiger, desto besser". Sie trägt zum schwarzen Minirock ein knall-pinkes Top, das nur sehr wenig der Vorstellungskraft überlässt. "Da könnte schon was rauspurzeln. Aber dann lass ich sie eben frei, es sind nur Brüste. Viel Spaß!" Heidi findet: "Du hast einen ganz besonderen Style." Für die nächste Runde reicht's aber trotzdem nicht.

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Viele Frauen "im besten Alter" kommen weiter

Sogar eine berühmte Autorin wagt den Gang auf den Laufsteg. Ildikó von Kürthy (58) ist nicht nur zweifache Mutter, Podcasterin und Journalistin, sie schrieb mit Romanen wie "Höhenrausch" und "Blaue Wunder" auch mehrere "Spiegel"-Bestseller. Sie habe Heidi Klums Aufruf gesehen, dass sich doch mehr "Bestager", also Menschen im besten Alter, bewerben sollen. "Das bin ja dann wohl ich!", strahlt die Frau mit kurzem, grauem Haar. "Es liegt mir am Herzen, dass Frauen jenseits der 50 nicht in der Unsichtbarkeit verschwinden." Zwar bekommt sie von Klum und Gaultier die Einladung in die nächste Runde, abseits der Kamera entscheidet sie sich aber gegen eine weitere Teilnahme - "der Zeitaufwand sei zu groß gewesen. Das kann ich auch verstehen", wie Klum im Nachgang der "Bild"-Zeitung verriet.

Genauso wie Ursula (54), aus dem schweizerischen Ascona im Tessin, die ihre langen, grauen Haare offen trägt. "Früher war ab 50 alles vorbei. Die Zeiten haben sich geändert! Es wäre genial, wenn es dieses Jahr mal eine 'Bestagerin' ins Finale schafft." Bianca (46) ist ebenfalls aus der Schweiz. Sie trägt einen kurzen Jeans-Minirock und ein knappes Glitzertop und findet: "Auch im Alter darf man sexy sein". Der Mut beider Schweizerinnen wird belohnt, sie kommen weiter.

Anja (56) modelt schon seit 40 Jahren und sagt: "Ich bin eines der bekanntesten Models der DDR!" Schon dreimal sei sie auf dem Titelbild von "Modische Maschen" gewesen. Sie hofft, dank ihrer Erfahrung in der Modewelt und ihren Kontakten punkten zu können. Denn: "Ich kenne Heidi persönlich und auch fast alle Juroren." Für den Fall, dass Heidi Klum sie nicht erkennt, bringt Anja ein Fotoalbum mit, das belegen soll, welche einflussreichen Menschen aus der Modewelt sie schon getroffen hat. Vitamin B bringt Anja offenbar Glück - auch sie ist eine Runde weiter.

Mama Tina (44) bringt ihre 18-jährigen Zwillinge Leonie und Lucienne zum Casting. "Ich habe als Mutti nur darauf gewartet, bis sie 18 sind und wir gemeinsam hierher kommen können." Das Trio gleicht sich stark, alle drei tragen lange blonde Haare und haben ihre Outfits aufeinander abgestimmt. Heidi Klum sagt zu Jean Paul Gaultier: "Die Mutter mag ich noch lieber als die Töchter." Doch am Ende schicken sie die ganze Familie eine Runde weiter.