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Netflix-Reboot „Unsere kleine Farm“: Unterschiede zum Original

Die legendäre Siedlerfamilie ist dank Netflix zurückgekehrt. „Unsere kleine Farm“ ist eine neue Adaption von Laura Ingalls Wilders ikonischen, halb-autobiografischen „Little House“-Büchern und bietet einen kaleidoskopischen Blick auf die Kämpfe und Triumphe derer, die einst die Grenze prägten. Die Serie versteht sich teils als epische Überlebensgeschichte und teils als eine  Ursprungsgeschichte des amerikanischen Westens. Showrunnerin und ausführende Produzentin ist Rebecca Sonnenshine, die bereits an „The Boys“ und „Vampire Diaries“ beteiligt war. Doch inwiefern betritt diese aktuelle Produktion neue Wege und welche Abweichungen von der Originalserie gibt es?

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So unterscheidet sich der Reboot vom Original

Anders als das Original mit Michael Landon, Karen Grassle und Melissa Gilbert, das es zwischen 1974 und 1983 auf insgesamt 209 Folgen brachte, legt die Neuauflage Wert auf mehr Realismus: Naturgewalten, Raubtiere, Kriminelle sowie Krankheiten und medizinische Notfälle sorgen für deutlich mehr Dramatik und Spannung. Erstmals wird auch die indigene Bevölkerung konsequent in die Geschichte eingebunden – ein deutlicher Unterschied zum Original, das rein aus Siedler-Perspektive erzählte. Die Produktion bleibt der Atmosphäre des Originals zwar treu, schlägt bei manchen Storylines und Szenen jedoch mutigere Wege ein.

Der Reboot passt somit zum aktuellen Trend der Western-Revivals wie „Yellowstone“ und dessen Spin-offs sowie „Westworld“. 

Alle 8 Episoden der ersten Staffel von „Unsere kleine Farm“ sind seit 9. Juli 2026 komplett auf Netflix verfügbar. Eine zweite Staffel wurde bereits vor dem Start der ersten bestätigt