„Oktoberfest“: Der erste Netflix-Film für Simon Verhoeven
Viel Bier und noch mehr Trubel auf der Wiesn: Kann man sich zwischen Bier und Brezn wirklich verlieben? Regisseur Simon Verhoeven ist fest davon überzeugt und widmet sich in seinem ersten Netflix-Film dem Zauber und Wahnsinn des Oktoberfestes. Einer wilden Welt voller Rausch und Romantik, in der Menschen aufeinanderprallen, die sich im normalen Leben wohl niemals begegnen würden.
Worum geht es in „Oktoberfest“?
Im Mittelpunkt steht die junge, schlagfertige Wiesnkellnerin und alleinerziehende Mutter Miri, gespielt von Jeanne Goursaud (Exterritorial). Ihr Leben ist ohnehin schon kompliziert genug, als sie ausgerechnet auf den gestressten Geschäftsmann Tom trifft, gespielt von Jannis Niewöhner (22 Bahnen, Napoleon). Der ist mit einem klaren Business Auftrag aus New York nach München gekommen – doch dann strandet er auf der Wiesn, wo all seine Pläne gründlich durcheinandergeraten. Zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten, die mehr miteinander verbindet, als sie zunächst ahnen – und die sich ausgerechnet im größten Chaos näherkommen.
Neben den beiden Hauptdarsteller:innen stehen internationale Schauspielgrößen wie Peter Gallagher (O.C., California), Fisher Stevens (Succession) und Bart Edwards (The Witcher) vor der Kamera. Ergänzt wird der Cast durch ein hochkarätiges Ensemble bekannter Münchner Schauspieler:innen, darunter Senta Berger, Michaela May, Eisi Gulp und Marlene Morreis sowie Newcomer Bosse Hopperdietz.
Dreharbeiten auf der Wiesn
Die Dreharbeiten starteten bereits am 15. September 2026 – und fanden mitten im echten Trubel des weltweit größten Volksfestes statt. Um die einzigartige Atmosphäre des Oktoberfests so authentisch wie möglich einzufangen, drehte das Filmteam zwischen Tausenden Wiesnbesuchern, in den echten Festzelten und auf dem Festgelände. Für weitere Szenen wird die Welt des Oktoberfests nun im Studio Penzing im Münchner Umland aufwändig nachgebaut.
„Das Oktoberfest ist ein wunderbarer, verrückter Ort. Nirgendwo sonst kann man den vielleicht romantischsten Kuss seines Lebens erleben, während sich zwei Meter weiter jemand übergibt“, so Regisseur Simon Verhoeven in einer Presseaussendung. „Hier fallen schnell die Fassaden – und es entstehen überraschende, ehrliche, menschliche Begegnungen.“