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"Stranger Things"-Spin-off: Das ist laut Duffer-Brüdern geplant

Neun Jahre, fünf Staffeln und unzählige Tränen später ist es vorbei: "Stranger Things" hat seinen Abschluss gefunden. Das große Finale der Netflix-Serie landete pünktlich zum neuen Jahr auf der Streaming-Plattform - und bescherte den Fans einen bittersüßen Abschied.

Achtung, es folgen Spoiler zum Serienende!

Eleven, gespielt von Millie Bobby Brown (21), opferte sich mutmaßlich im Kampf gegen Vecna (Jamie Campbell Bower, 37), um das Upside Down endgültig zu zerstören. Die restlichen Teenager aus Hawkins machten Monate nach dem tragischen Showdown ihren Highschool-Abschluss und starteten in neue Lebensabschnitte.

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Das Universum lebt weiter

Doch wer glaubt, dass damit die Geschichte endet, irrt gewaltig. In einem Interview mit "Variety" haben die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer ein Spin-off bestätigt - allerdings mit einer überraschenden Wendung. Der Ableger soll sich um einen mysteriösen Stein drehen, den der Bösewicht Henry einst als Junge in einer Höhle in einem Koffer eines Wissenschaftlers fand. "Der Ableger wird das vertiefen und erklären, und ihr werdet es verstehen", verriet Matt Duffer dem Magazin. "Aber es ist eine komplett andere Mythologie."

Der Serienschöpfer stellte klar, dass es sich dabei nicht um "eine tiefgreifende Erforschung des Gedankenschinders", also des Hauptmonsters der Originalserie, handeln werde. Stattdessen sei es "sehr frisch und sehr neu, aber ja, es wird einige der offenen Fäden beantworten, die noch übrig sind", fügte er hinzu.

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Kompletter Neustart ohne bekannte Gesichter

Was die Fans besonders überraschen dürfte: Im Spin-off wird es keine bekannten Charaktere aus "Stranger Things" geben. Matt Duffer freue sich stattdessen, "mit einem unbeschriebenen Blatt zu arbeiten: komplett neue Charaktere, neue Stadt, neue Welt, neue Mythologie".

Die Arbeit am Spin-off läuft schon. Ross Duffer verriet zudem, dass das Autorenteam bereits eine Woche nach dem Serienfinale wieder zusammenkommen werde. Sein Bruder Matt gab dabei einen ehrlichen Einblick in seine Leidenschaft für das Projekt: "Das versteht ihr nicht. Mein Lieblingsteil der Show ist die Arbeit daran. Nicht die Veröffentlichung - das ist einfach nur stressig, egal wie es läuft." Er betonte: "Ich mag den kreativen Teil. Ich mag es, etwas zu erschaffen."