Drehstart: Thomas Stipsits wird in Film zu René Benko
Von Franco Schedl
Der Titel klingt eher, als wäre es eine weitere Fortsetzung zu "Love Machine", aber Thomas Stipsits wird für "Benko – Size does matter" in eine ganz andere Rolle schlüpfen. Ob das fertige Dokudrama dann tatsächlich mit dieser Überschrift - voraussichtlich im Herbst 2026 - auf ORF zu sehen sein wird, ist auch noch ungewiss, da es sich vorerst nur um einen Arbeitstitel handelt. Die Dreharbeiten zur Produktion über das Leben des René Benko haben jedenfalls bereits begonnen. Die Spielszenen entstehen seit Ende Jänner bis März 2026 unter anderem in Berlin, Potsdam, Hannover, Dortmund, Hamburg und Wien.
Worum geht es in "Benko – Size does matter"
Der Film erzählt die Geschichte vom märchenhaften Aufstieg und jähen Absturz eines Mannes, der über Nacht zum Liebling der Finanzwelt wurde. Es ist eine Geschichte von Verführern und Verführten, eine Geschichte über Gier, Glanz und Glamour, eine Geschichte über Macht und Macher. Ein junger Mann, der aus bürgerlichen Verhältnissen stammt, der den Willen und die Fähigkeit zum großen Geschäft besitzt und vom lokalen Dachbodenausbauer zum Architekten eines milliardenschweren Immobilienimperiums aufsteigt – bis irgendwann alles zusammenbricht wie ein Kartenhaus. Das Dokudrama zeigt das Leben des René Benko als Groteske über Macht, Größenwahn und Skrupellosigkeit in der Finanzwelt. Über allem steht die Frage: Wie konnte es so weit kommen?
Wer spielt in dem Dokudrama mit?
Gespielt wird René Benko vom österreichischen Kabarettisten und Schauspieler Thomas Stipsits, Patricia Aulitzky ist Nathalie Benko. In weiteren Rollen stehen unter anderem Heino Ferch, Lisa Wagner, Alexander Wipprecht und Harald Schrott vor der Kamera.
Der 90-minütige Film kombiniert Spielszenen mit Archivmaterial und Interviews. Der preisgekrönte Regisseur Raymond Ley (u. a. "Ich bin! Margot Friedländer", "Nazijäger – Reise in die Finsternis") fungiert gemeinsam mit seiner Frau Hannah Ley auch als Autoren-Duo.