"Ocean's"-Film mit Margot Robbie hat den Regisseur verloren
Lee Isaac Chung (47) scheidet als Regisseur aus dem geplanten Prequel zur legendären "Ocean's"-Filmreihe aus. Das bestätigte ein Sprecher von Warner Bros. dem Branchenblatt "Deadline" und bezeichnete die Trennung als einvernehmlich - ausgelöst durch kreative Differenzen.
"Twisters"-Regisseur Chung hatte das Projekt gemeinsam mit Margot Robbie (35) entwickelt, die als Hauptdarstellerin und Produzentin über ihre Firma LuckyChap an dem Film beteiligt ist. Trotz des Abgangs lobten die Verantwortlichen die gemeinsame Zeit.
"Lee Isaac ist ein einzigartiges Regietalent, dessen Vision und Zusammenarbeit für Warner Bros. und LuckyChap auf diesem Weg unschätzbar wertvoll waren. Unsere Erfahrung mit ihm hat unsere Begeisterung für künftige gemeinsame Projekte nur noch vertieft", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Warner Bros. und LuckyChap. Die Suche nach einem neuen Regisseur hat demnach bereits begonnen.
Der Inhalt des Prequels bleibt vorerst unter Verschluss. Das Drehbuch stammt von Carrie Solomon und basiert auf Figuren, die George Clayton Johnson und Jack Golden Russell erschufen.
Ein Franchise mit Erfolgsgeschichte
Die "Ocean's"-Reihe hat eine bemerkenswerte Kinohistorie: Sie startete 1960 mit "Frankie und seine Spießgesellen" ("Ocean's Eleven") und dem sogenannten Rat Pack rund um Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. Steven Soderbergh holte die Heist-Saga 2001 zurück auf die Leinwand - mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia und Julia Roberts in einer neuen Trilogie. 2018 folgte mit "Ocean's 8" eine rein weiblich besetzte Variante, die Sandra Bullock, Anne Hathaway und Cate Blanchett vereinte.
Neben dem Prequel ist auch ein vierter Teil der "Ocean's"-Reihe mit Original-Schauspielern geplant. David Leitch, der Regisseur hinter Erfolgen wie "The Fall Guy" und "Bullet Train", soll die Inszenierung des neuen Films übernehmen. Die Produktion soll im Oktober 2026 beginnen.