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Chris Noth: Darum ist er von Sarah Jessica Parker enttäuscht

Sie waren das Traumpaar der Seriengeschichte: Carrie Bradshaw und Mr. Big verzauberten in "Sex and the City" Millionen Fans weltweit. Doch hinter den Kulissen ist von dieser Magie längst nichts mehr übrig. Chris Noth (71) hat jetzt in einem Podcast-Interview klargestellt, was viele längst ahnten: Die Freundschaft mit Sarah Jessica Parker (60) ist Geschichte.

"Wir sind keine Freunde, ich denke, das ist ziemlich offensichtlich", erklärt der Schauspieler laut "People" in der Sendung "Really Famous with Kara Mayer Robinson", die am 26. Januar ausgestrahlt wird. Der Grund für den Bruch liegt in den Missbrauchsvorwürfen, die 2021 gegen Noth erhoben wurden - und in Parkers Reaktion darauf.

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Ein Statement mit Folgen

Damals veröffentlichte "The Hollywood Reporter" Anschuldigungen zweier Frauen. Eine dritte Frau wandte sich kurz darauf an "Daily Beast". Noth wies alle Vorwürfe entschieden zurück und bezeichnete sie als "komplette Erfindung". Doch Parker und ihre Co-Stars Cynthia Nixon sowie Kristin Davis bezogen öffentlich Stellung: Sie seien "zutiefst traurig" über die Anschuldigungen und würden die Frauen unterstützen.

Genau dieses Statement sitzt bei Noth bis heute tief. "Das war nichts weiter als Markenmanagement", urteilt er nun. "Es war traurig, enttäuschend, überraschend." Was ihn besonders schmerzt: Niemand habe vorher zum Hörer gegriffen. "Du musst mich anrufen und meine Seite der Geschichte hören. Du kennst mich seit vielen Jahren, wir haben jahrelang zusammengearbeitet."

Nach den Vorwürfen 2021 wurde Noth zudem aus dem Sequel "And Just Like That..." gestrichen - geplante Szenen für das Staffelfinale wurden nie ausgestrahlt.

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Gewonnene Erkenntnisse

Trotz allem sieht der 71-Jährige auch etwas Positives in der Situation: "Man weiß jetzt, wo die Leute stehen und wer die wahren Freunde sind - und wer nicht." Er fügt hinzu: "Wäre es andersherum gewesen, hätte ich das nicht getan."

Dass zwischen den ehemaligen Serien-Liebhabern dicke Luft herrschen könnte, deutete sich kurz zuvor schon an. Als Parker Anfang Januar bei den Golden Globes mit dem Carol Burnett Award geehrt wurde, schrieb er auf Instagram zu einem Bild aus dem Fitnessstudio: "Scheiß auf das neue Jahr - los geht's!!!!" In der Kommentarspalte fügte eine Person hinzu: "Du meinst scheiß auf SJP und ihren Award?" Noth schien daraufhin die Interpretation zu bestätigen.

Fünf Tage später meldete er sich allerdings erneut auf Instagram zu Wort. Seine spontane und "leicht sarkastische" Reaktion auf einen Internet-Kommentar habe einen "Sturm im Wasserglas" ausgelöst, schrieb er. Der Wirbel sei keine Nachricht wert und angesichts wichtigerer Probleme in der Welt reine Zeitverschwendung.