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Trump verfolgt Clooney mit Hohn: Das ist der Grund

Es ist kein Geheimnis, dass Donald Trump (79) und George Clooney (64) keine Freunde sind. Doch die jüngste Attacke des US-Präsidenten auf den Hollywood-Star erreicht ein neues Level. Anlass: Clooney, dessen Ehefrau Amal (47) und ihre achtjährigen Zwillinge haben offiziell die französische Staatsbürgerschaft erhalten, wie aus Regierungsdekreten vom Wochenende hervorgeht.

Trump meldete sich prompt auf seiner Plattform Truth Social zu Wort - und machte aus der Nachricht eine politische Abrechnung. "Gute Neuigkeiten! George und Amal Clooney, zwei der schlechtesten politischen Prognostiker aller Zeiten, sind offiziell Bürger Frankreichs geworden", schrieb der Präsident. Frankreich befinde sich seiner Behauptung nach "leider mitten in einem großen Kriminalitätsproblem wegen seines absolut entsetzlichen Umgangs mit der Einwanderung, ähnlich wie wir es unter dem schläfrigen Joe Biden hatten".

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Alte Fehde neu aufgewärmt

Der Hintergrund des Konflikts reicht bis in den vergangenen Wahlkampf zurück. Clooney hatte im Sommer 2024 einen aufsehenerregenden Gastbeitrag in der "New York Times" veröffentlicht, in dem er Joe Biden zum Rückzug aus dem Rennen ums Weiße Haus aufforderte - zugunsten der damaligen Vizepräsidentin Kamala Harris.

"Erinnern Sie sich, als Clooney nach der inzwischen berüchtigten Debatte Joe während einer Spendenaktion fallen ließ, nur um sich dann auf die Seite einer weiteren herausragenden Kandidatin zu stellen, Jamala(K!)", schrieb Trump weiter. Der Präsident spielte damit auf Harris an, die er absichtlich falsch benannte.

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"Nur ein durchschnittlicher Typ"

Doch Trump ging noch weiter und griff Clooney auch als Schauspieler an. Der zweifache Oscar-Preisträger habe "mehr Publicity für Politik bekommen als für seine wenigen und völlig mittelmäßigen Filme", behauptete er. Sein vernichtendes Urteil: "Er war überhaupt kein Filmstar, er war nur ein durchschnittlicher Typ, der sich ständig über gesunden Menschenverstand in der Politik beschwerte."

Was Trump in seiner Tirade nicht erwähnte: Clooney behält nach französischem Recht auch seine US-Staatsbürgerschaft. Der in Kentucky geborene Star hatte bereits im Oktober gegenüber "Esquire" erklärt, warum das Leben in Frankreich für seine Familie die richtige Entscheidung sei.

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Clooney reagiert auf Trump

Clooney schießt zurück. Er geht in einem kurzen Statement, das dem Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" vorliegt, gar nicht erst auf den persönlichen Angriff ein. Gleichzeitig stellt er jedoch recht unmissverständlich klar, was er von Trump hält. "Ich gebe dem aktuellen Präsidenten vollkommen recht", erklärt Clooney. "Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November an." Er scheint damit auf die bevorstehenden Wahlen, die sogenannten Midterm Elections oder nur Midterms, anzuspielen.

Vielleicht fühlte sich Trump aber auch von einem Interview mit Clooney angegriffen, das vor wenigen Tagen vom Branchenmagazin "Variety" veröffentlicht wurde. Lange vor Trumps Zeit als Politiker habe Clooney ihn "sehr gut gekannt", erzählte er. Der heutige Präsident habe den Schauspieler damals "oft angerufen" und einmal sogar versucht, Clooney einen Termin bei einem Chirurgen zu beschaffen. Der Hollywoodstar erinnerte sich: "Er ist eine große Knalltüte. Nun, das war er zumindest. Das hat sich alles geändert."