Filmgeschichte Europas: 100 Filme zum Gratis-Streamen
Anlässlich des UNESCO-Welttags am 27. Oktober rückte filmfriend das europäische Kino in den Mittelpunkt: Mit der von der Europäischen Union geförderten Sonderreihe „Ein Jahrhundert in 100 Filmen“ können Nutzende seit dem 20. Oktober 2026 auf eine Zeitreise durch 100 Jahre Kino gehen. 100 handverlesene Meilensteine des europäischen Films stehen beim Streamingdienst der Bibliotheken bereit. Mit dem Ausweis einer teilnehmenden Bibliothek in Österreich lassen sich die Filme kostenfrei und werbefrei streamen – von den Anfängen des Stummfilms bis zum Millenniumswechsel.
Zu finden ist das Filmangebot hier!
Sieben Epochen, 100 Filme
Die Reihe umfasst Spielfilme, Dokumentarfilme und Märchenfilme aus Österreich, Deutschland (Ost wie West), Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und weiteren europäischen Ländern. Die Themenseite ordnet sie in sieben Epochen ein:
- 1900–1925: Europa im Aufbruch – Stummfilm, Avantgarde und Montagefilm
- 1926–1932: Die Goldenen Zwanziger – Lebenswelten zwischen Großstadt und Bergwelt
- 1933–1945: Europa in der Krise – Tonfilm und das Kino der Vorkriegs- und Kriegszeit
- 1946–1958: Die Wiedergeburt Europas – Trümmerfilm und Kino des Neubeginns
- 1959–1974: Die Revolte der Bilder – Neue Wellen quer durch Europa
- 1975–1989: Europäisches Autorenkino – ein Gegengewicht zum US-Blockbusterkino
- 1990–2000: Das neue Gesicht Europas – Erinnerung, Identität und Arthauskino
Von Fritz Lang bis Michael Haneke
Neben Klassikern aus dem umfangreichen filmfriend-Bestand enthält die Reihe zahlreiche Premieren namhafter europäischer Regisseure. Die Neuveröffentlichungen reichen vom Stummfilm „Das wandernde Bild“ des gebürtigen Wieners Fritz Lang über Zoltan Kordas opulentes, heute kritisch zu sehendes Kolonialabenteuer „Vier Federn“ bis zu britischen Nachkriegsklassikern von David Lean und Carol Reed. Alain Resnais zeichnet in „Der Krieg ist vorbei“ ein melancholisches Bild politischer Desillusionierung, Michael Hanekes österreichischer Film „Funny Games“ stellt unseren Konsum von Gewalt infrage, und in „Love Is the Devil“ wird Daniel Craig zur Muse von Francis Bacon.
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