19. Filmfest St. Anton: Programm Samstag

 
Kurzfilm 
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Martinee: 11 Uhr

- Frauen im Aufstieg | Ingrid Runggaldier, 52 min
Ein Streifzug durch die Geschichte des Frauenbergsteigens und die großen Leistungen von Frauen im alpinen Bergsteigen. Wie bei vielem ist auch die Geschichte des Bergsteigens eine "Männergeschichte". Aber auch Frauen haben Alpingeschichte geschrieben. Ingrid Runggaldier hat es sich in einem Recherche-Projekt zur Aufgabe gemacht die vielen Frauen in der Geschichte des Bergsteigens zu beleuchten

- Life of Skizz | Alexander Scalet, ca. 15 min
Eine Gruppe junger Österreicher, die meisten davon aus St. Anton am Arlberg, hat einen Film über Freestyle-Skiing gemacht, mit dem sie versucht, diese Sportart - die obwohl olympisch geworden, noch zu den Randsportarten zählt - einem breiten Publikum näher zu bringen. Gedreht wurde den ganzen Winter über am Arlberg, im Kaunertal, im Stubaital und am Hintertuxer Gletscher. Gabriel Wetscher, Patrick Strolz, Marco Ladner, Andreas Gohl, Andreas Herbst, Oliver Strolz, Max und Sebi Mall waren dabei, hinter der Kamera stand Alexander Scalet.

- Back to St. Anton | SCA Newschoolteam, ca. 25 min
Sebi und Max Mall, Armin Hafele, Chrissi Erhart und Max Sigl vom SCA Newschool-Team führen uns in diesem Film vor Augen, wie das Leben eines engagierten Freerstyle-Skifahrers gleichermaßen anstrengend ist und Spaß macht. Trainiert wird das ganze Jahr über, in der Halle, an der Water Ramp, bei der man im Wasser landet und gefahrlos neue Tricks ausprobieren kann, und natürlich im Schnee, am Gletscher und im St. Anton Park. Trainer Giggo Wolf ist immer dabei und hat Max Mall beim Drehbuch zu dieser Spielfilmdokumentation unterstützt, die den sportlichen Jahreslauf der St. Antoner Freeskier anschaulich macht und ihre Begeisterung für ihren Sport zum Ausdruck bringt. Geschnitten hat den Film Max Sigl (Maxaya Production).

Abend: 20 Uhr

- 7.77 | Gerrit Glomser, 30 min
Gerrit Glomser startet auf eine ungewöhnliche Radtour quer durch Österreich. Der frühere Österreich-Radrundfahrt-Sieger nimmt das Rennrad mit und macht damit etwas, was bisher noch niemand versucht hat. Mehr will er im Vorfeld noch nicht verraten, aber wie schon bei seinem filmischen Ausflug in den Iran (Filmfest St. Anton 2012) hat er wieder die Helmkamera mit dabei.

- Lorraine. Freeriden am Arlberg zu G-Dur | Hanno Mackowitz, ca. 10 min
In diesem Film, ohne Sprache und nur von klassischer Musik begleitet, zeigt Filmfest St.-Anton Moderatorin und Prof-Skifahrerin Lorraine Huber, wie schön Freeriden sein kann.

- Bruderliebe: Part II | Emilio Previtali & Matteo Vettorel, 5 min
Der "Weg durch den Fisch" an der Marmolada-Südwand machte den damals 23-Jährigen Hansjörg Auer schlagartig berühmt, er kletterte die 37 Seillängen free solo, eine Nachricht, die um die Kletterwelt ging und dies nur durch einen Zufall: Hansjörg wurde nämlich in der Wand bei seinem Alleingang von einer Seilschaft fotografiert. Fünf Jahre später sehen wir Hansjörg wieder an der Marmolada, zusammen mit seinem Bruder Vitus, um dort eine neue Route einzurichten. Er nennt sie "Bruderliebe". Im Film, wir zeigen in St. Anton nur den zweiten Teil, geht es um die Tour und über die Schwierigkeiten der Route, aber auch, warum es nicht gut ist, dass sein Bruder gerade seine neue Freundin im Kopf hat, während er ihn an extrem schwierigen Stellen sichert.

- Verleihung des Filmfest St. Anton-Preises - Piolet d´Or | ca. 20 min
Der "Piolet d'Or" (französisch für "Goldener Eispickel") ist die wohl bedeutendste Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen im Bergsport und wird von der französischen Zeitschrift "Montagne Magazine" in Zusammenarbeit mit dem Verband französischer Extremalpinisten "Groupe de Haute Montagne" vergeben. In der Jury des Jahres 2013 war unter anderem Filmfest St. Anton-Gast und Trägerin des Publikumspreises Gerlinde Kaltenbrunner. Ausgezeichnet wurden u. a. die britischen Alpinisten Mick Fowler und Paul Ramsden für ihre Überschreitung des Shiva (6142 m). Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Piolet d'Or-Vereinigung und dem Filmfest St. Anton wird ein ca. 20-minütiger Filmbeitrag über den Piolet d'Or und die Preisträger präsentiert.

- Pause -

- Wild One - A Story of Philippe Ribiere | Jure Breceljnik, 52 min
Philippe Ribiere wurde mit dem Rubenstein-Taybi Syndrom in Martinique geboren, einem genetischen Defekt, der verschiedene und mehrfache Behinderungen mit sich bringt. Seine Eltern waren nicht in der Lage, ihn in diesem Zustand anzunehmen und haben ihn als Kind abgegeben. Er wuchs in Frankreich bei Zieheltern auf und ist seit jeher auf der Suche nach der Liebe. Aufgenommen fühlte er sich in der Kletterszene und so wurde er, seinen Behinderungen zum Trotz, zu einem ausgezeichneten Kletterer. Immer noch nicht gefunden hat er die Liebe, und im Film begibt er sich auch zurück in seine Vergangenheit und versucht deren Rätsel zu lösen und seine Mutter zu finden. Porträt über einen außergewöhnlichen Menschen und ein außergewöhnliches Schicksal.

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