5 Kurzfilme um Wartezeiten zu überbrücken

Screenshot "Ten Meter Tower"

Vor wenigen Tagen ging das internationale Kurzfilmfestival VIS zu ende. Es wurden Kurzfilme aus aller Welt gezeigt und ein Querschnitt durch  eine etwas andere filmische Erzählform geliefert. Wir stellen euch nun fünf Kurzfilme vor, die ihr auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause oder beim Warten auf unpünktliche Freunde ansehen könnt.

 

Ten Meter Tower (16min)

Die schwedischen Filmemacher Maximilien Van Artryck und Axel Danielson haben verschiedensten Menschen 20 Euro angeboten, um vom 10 Meter-Turm ins Schwimmbecken zu springen. Mal skeptisch, mal entschlossen nähern sich die Protagonisten dem Abgrund. Ein packender Blick auf menschliche Urängste.

Incident by a Bank (12min)

Zwei Freunde treffen sich vor einer Bank. Plötzlich erscheinen zwei maskierte Männer und versuchen die Bank auszurauben. Anders als in Filmen dargestellt, gleicht der Überfall einer Lachnummer. Der Kurzfilm vom inzwischen Weltbekannten schwedischen Regisseur Ruben Östlund zeigt die Dissonanz zwischen filmischen Narrativen und deren realen Grundlagen, die oft wenig spektakulär sind. In nur einer Einstellung gelingt Östlund ein filmisches Meisterwerk, für das er mit dem Goldenen Bären in Berlin ausgezeichnet wurde.

The Scared is scared (8min)

Die amerikanische Filmstudentin Bianca Giaver fragte einen Sechsjährigen, worüber sie einen Film machen sollte, das Ergebnis war „The Scared is scared“. Darin wirft sie einen spielerischen Blick auf ihre Zukunftsängste und verleiht durch die visuelle Umsetzung den Worten eines Sechsjährigen eine beeindruckende Tiefe. Der Kurzfilm ist unglaublich unterhaltsam gestaltet und durch seine Originalität zu einem Netzhit geworden.

Hotel Chevalier(13min)

Hotel Chevalier“ ist der Prolog zu Wes Andersons Kinofilm „Darjeeling Limited“. In einem märchenhaft eingerichteten Hotel trifft Jason Schwartzman auf seine Ex-Freundin Natalie Portmann und muss sich nach monatelangem Hotelaufenthalt wieder der Realität stellen. Ein wunderschöner Kurzfilm der Lust auf mehr macht.

Life Cycles (5min)

In seinem animierten Kurzfilm erzählt der britischer Filmemacher Ross Hogg von der Monotonie des Alltags. Immer wieder die gleichen Abläufe, nichts verändert sich im Leben des Protagonisten, wäre da nicht das Leid von Menschen auf der anderen Seite der Welt. "Life Cycles" ist die genaue Beobachtung eines Zustands in dem sich die europäische Gesellschaft in den letzten Jahren befindet.

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