Filmkritiken
07/29/2015

ABENTEUERLICHE SUCHE NACH DER JUGENDLIEBE

Der Film "Margos Spuren" basiert auf dem Bestseller "Paper Towns" (2010) von John Green und erzählt nur auf den ersten Blick eine High-School-Romanze. Von der ersten Begegnung an war Quentin (Nat Wolff) in seine Mitschülerin Margo (Cara Delevingne) verliebt, aber zu schüchtern um ihr das zu sagen. Ein einziges gemeinsames Abenteuer liegt Jahre zurück. Zufällig entdeckten sie - damals neunjährig - die Leiche eines Selbstmörders. Inzwischen steht der Schulabschluss bevor und plötzlich steht Margo eines Nachts vor Quentins Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem Rachefeldzug gegen Freunde, die sie enttäuscht haben, begleiten. Am nächsten Morgen ist Margo verschwunden.

Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Es beginnt eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat und zugleich ganz anders, als er es je hat wahrhaben wollen. "Margos Spuren" schafft das Kunststück, eine Teenie-Abenteuerromanze zu erzählen und trotzdem keinen Moment lang rührselig oder gar peinlich zu sein.

KURIER-Wertung: ***1/2

Regisseur Jake Schreier bietet einen berührenden, spannenden und zugleich lustigen Film über die Suche nach sich selbst, wahrer Liebe, Freundschaft und dem unbeschreiblichen Gefühl von Freiheit.