Carmen (2002)

A, D, 2000

Kurzfilm

"Irgendwie hab ich den Eindruck, das Kino versteht mich" (Carmen Dido Martinek)

Das Kino lieben viele, aber niemand so absolut wie Carmen. Insbesondere das Schikaneder ist Objekt ihrer Begierde. Hier putzt sie, schläft sie heimlich, würde sie am liebsten leben. Anja Salomonowitz beschreibt die eigentümliche Beziehung ihrer Heldin, ohne ihr zu nahe zu treten; sie macht aber deutlich, dass Carmens Liebe nicht rein platonisch ist, eher Fetischcharakter besitzt: Immer wieder streichelt sie über die Sitze, einmal bahnt sich gar so etwas wie Sex zwischen ihr und dem Kino an.

  • Regie:Anja Salomonowitz

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