"Cops": Setbesuch beim Polizeifilm

Arash T. Riahi

Trailer und Polizei Fahrzeuge stehen beim Stadion bereit. Kabel werden verlegt und Anweisungen erteilt. Nein, heute wird nicht Fußball gespielt, der Spielplan wird gegen den Drehplan getauscht. Für all den Troubel sind Stefan Lukacs und Arash Riahi verantwortlich. Wir sind am Set von Stefan Lukacs Debutfilm „Cops“, der sich mit der Gruppendynamik im Polizeialltag beschäftigt.

Trauma

Nachdem der von Laurence Rupp gespielte Christoph nach einem Schusswechsel in Panikattacken verfällt, versucht er weiterhin nach außen den Schein des starken Mannes zu wahren.

„Die Panzerung der Wega macht den Dreh körperlich anstrengender als andere Dreharbeiten, und dadurch, dass meine Figur an einem Post-traumatischen Shooting-Trauma leidet, ist es auch psychisch eine große Herausforderung“, erzählt uns Rupp. Er arbeitete mit dem Regisseur schon 2012 an seinem Kurzfilm “Void“ zusammen, der auch im Polizeimillieu spielt.

Polizisten im Fokus

Nach seinem Kurzfilm hatte Stefan Lukacs engen Kontakt zur Polizei und recherchierte intensiv über deren Arbeitsalltag. „Die Polizeikultur an sich ist ein riesiges Themenfeld, weshalb ich mir sehr bald nach dem Kurzfilm vorgenommen habe, einen längeren Film zu machen, in dem ich mich genauer mit dem Millieu befassen kann“, erklärt Lukcas. Für die Hauptrolle gab es, wie normalerweise üblich, kein Casting. Für Lukacs war es schon im Schreibprozess klar, dass Laurence Rupp die Hauptrolle spielen würde. Neben Rupp stehen Anton Noori, Roland Düringer und Maria Hofstätter vor der Kamera.

Nach dem Ende der Dreharbeiten im September geht es in die Postproduktion. Der Kinostart wird vermutlich 2018 sein.

Özgür Anil

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