Der Fall Trauttmansdorff

 
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Am 12. April 1945 setzte sich Helene Trauttmansdorff auf das Fahrrad, um zu ihren bereits von der Polizei inhaftierten Mann nach St. Pölten zu fahren.

Was sie bewog, in den letzten Tagen des Krieges Zivilcourage zu zeigen, das können wir nur vermuten. Helene Trauttmansdorff wurde gemeinsam mit den anderen Widerstandskämpfern am 13. April erschossen. Zwei Tage später rückte die russische Armee in St. Pölten ein.

Ausgehend von der Geschichte der Helene Trauttmansdorff und den letzten Kriegstagen St. Pöltens entsteht eine Film/Text/Toninstallation, die uns diese letzten dramatischen Tage und Stunden näher bringen.

Details

Ute Heidorn

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • JOSEF
    ENKEL VON WIDERSTANDSKÄMPFER
    HÄTTE GERNE EINE FILM DVD
    MFG

    BÖHM JOSEF
    ZULEITHEN 6
    3143 PYHRA

    WIDERSTANDSTREFFPUNKT 1945


  • Eine mutige Frau widersetzt sich zusammen mit ihrem Ehemann und einer kleinen Widerstandsgruppe im Raum St. Pölten dem kollektiven Nazi-Irrsinn und wird von dessen Schergen noch in den letzten Stunden des Krieges hingerichtet. Die Performance, die Elemente des Theaters, des Films und der Dokumentation zu einem homogenen Ganzen verbindet, läßt einen tragischen Ton inmitten der allgemeinen Jubelchöre erklingen. Sie macht tief betroffen und sollte landauf, landab vor allem einem jungen Publikum zugänglich gemacht werden.

    Re:
    Sehr geehrte Frau Ulrike W.,

    zusammen mit Frau Lackenberger habe wir "der Fall Trauttmansdorff" produziert. Ihr Kommentar zu unserer Arbeit hat uns sehr gefreut. Auch weitere Aufführungen, auch in Tirol oder Schulvorführungen, waren bisher durchaus erfolgreich. Eine Aufführung am Stangerichtsplatz in St. Pölten ist für Herbst geplant.
    Da wir es bis heute nicht geschafft haben, die Art der Vorführung in wirklich elegante Worte zu kleiden, wollte ich Sie fragen, ob wir Ihren Kommentar für weitere Aussendungen verwenden dürfen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Gerhard Mader