Der wunderbare Mandarin

 BRD 1985
18 min.
film.at poster

Eine genau konstruierte Symphonie der Bilder im Zusammenspiel mit der Readymade-Symphonie des Klangs.

Zu dem Zeitpunkt, als ich den Mandarin drehen wollte, so '83, kamen gerade MTV in Berlin raus und Videoclips, und ich dachte, das wäre schon eine ziemlich verrückte Sache, eine Art Videoclip zu einer klassischen Musik zu machen. Das sollte der Abschluss des Arbeitens von Bildern auf Musik sein und das Größte. Das Optimum wäre das Bebildern eines klassischen Werks.
Ich habe auf Super-8 gedreht, das wurde dann auf 16mm aufgeblasen und bekam dadurch einen extremen S/W-Charakter. Es gibt gar kein Grau in dem Film. Durch Handkamera und bewegtes Licht, wenig Licht, entstehen diese Zwischenräume, und ich hab dann versucht, dass da soviel vibriert, dass ich ein wenig von der Spannung dieser klassischen Musik hinkriege. (Harry Rag)

Details

Mike Hentz, Andrea Jaenicke, Campino, Frieder Butzmann u.a.
Harry Rag
Béla Bartók, Der Wunderbare Mandarin
Harry Rag

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken