El Perro Negro. Stories from the Spanish Civil War

NL, 2005

Min.84

Am 17. Juli 1936 begann unter der Führung des obersten Befehlshabers der spanischen Armee, Francisco Franco Bahamonte, ein konservativer Militäraufstand gegen die kurz zuvor gewählte Volksfront-Regierung Spaniens. Der Aufstand war vor allem ein Militärputsch, wurde aber auch von zivilen Gruppen dem spanischem Klerus, Adel, Royalisten und großen Teilen der Bourgeoisie und der faschistischen Bewegung getragen. Die Aufständischen stützten sich, neben Teilen des spanischen Militärs, auf die spanischen Kolonialtruppen in Nordafrika, einem Heer marokkanischer Söldner. Sie erlangten bald die Kontrolle über die großen Städte, scheiterten jedoch in Madrid und Barcelona. Ein Krieg hatte begonnen, der erst 1939 enden sollte. Anhand von nie gezeigten Amateurfilmaufnahmen, unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen und Briefen hat der ungarische Filmemacher Péter Forgács eine Collage des Bürgerkrieges geschaffen: Anhand der Geschichten von Joan Salvans Piero, einem katalanischen Industriellen, und Ernesto Diaz Noriega, einem Madrider Studenten, formt Forgács aus persönlichen Eindrücken und unmittelbaren Emotionen das Gesamtbild einer menschlichen Katastrophe.

(Text: Viennale 2005)

  • Regie:Péter Forgács

  • Kamera:misc amateur filmmakers

  • Autor:Cesar Messemaker

  • Musik:Tibor Szemzö

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