"Erik. Weltmeisterin" Drehstart für Erik Schinegger - Biopic

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Ende der 60er Jahre erlangte die damals 18 jährige Skirennläuferin Erika Schinegger Weltruhm. Nach ihrem Weltmeistertitel bei der Abfahrt der Frauen 1966 in Portillo wurde sie vom Österreichischen Skiverband gefeiert und galt als größte Ski-Nachwuchshoffnung Österreichs. Vor den olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble wurde bei einer medizinischen Untersuchung festgestellt, dass Erika genetisch gesehen ein Mann ist, weshalb ihre Karriere mit 19 Jahren ein abruptes Ende nahm. Sie unterzog sich einer Operation und nannte sich seitdem Erik.

Lange Vorbereitung

Unter der Regie von Reinhold Bilgeri spielen neben etablierten Stars wie Cornelius Obonya, Ulrike Beimpold und Rainer Wöss auch junge Talente wie Lilly Epply und Markus Freistätter mit, der die Hauptrolle Erik(a) verkörpern wird.  Der Film befasst sich neben dem persönlichen Schicksal von Erik auch mit  den Betrugsvorwürfen gegen ihn und dem ÖSV, der über Eriks Geschlecht Bescheid gewusst haben soll.

Lange wurde an einem Kinofilm über Schineggers Geschichte gearbeitet und zeitweise war sogar Hollywood an dem Stoff interessiert. 2011 wurde James Franco als potenzieller Hauptdarsteller gehandelt, doch leider entschieden sich die Verantwortlichen dann doch gegen das österreichische Projekt, weshalb „Erik. Weltmeisterin“ nun eine österreichisch-deutsche Koproduktion zwischen Lotus Film und Zeitsprung Pictures ist, und voraussichtlich 2018 in die Kinos kommen wird.

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