Feines Pulver

Picado Fino

Argentinien, 1996

Tomás, ein 18-jähriger jüdischer Junge, hat eine Freundin, Ana, die Geige spielt und ihr erstes Kind erwartet. Da erscheint Alma auf der Szene. Sie bringt ihn mit Merkin, einem Dealer zusammen, der ihm die Möglichkeit bietet, in kurzer Zeit zu Geld zu kommen, denn Tomás hat einen beinahe ausweglosen Traum.

Tomás, ein 18-jähriger jüdischer Junge, hat eine
Freundin, Ana, die Geige spielt und ihr erstes Kind
erwartet. Da erscheint Alma auf der Szene. Sie bringt ihn
mit Merkin, einem Dealer zusammen, der ihm die
Möglichkeit bietet, in kurzer Zeit zu Geld zu kommen,
denn Tomás hat einen beinahe ausweglosen Traum.

PICADO FINO beschreibt das Leben dieses Jungen und
seine unstete Suche nach einem Ort in der Gesellschaft.
Er will aus der beklemmenden Enge seiner Verhältnisse
und aus der sozialen Isolierung ausbrechen, ohne genau
zu wissen wohin. Ein Film über Marginalität in
Argentinien ist so entstanden, der den finanziellen
Mangel zu einer Tugend der Bildästhetik erhebt.

"Ich wollte von der Kurzsichtigkeit dieses jungen Mannes
erzählen, der nur sieht, was er sehen will. Und dabei
habe ich einen fast unschuldigen Blick auf die Figuren
geworfen und sie mit einer Vielzahl von Objekten und
Signalen umgeben. Der Film ist ein Versuch, auf diese
Weise die Welt neu zu entdecken. Mein Kosmos bietet
nur wenig Raum für Worte, aber er ist voller Töne,
Rhythmen, Leben. Die Töne sind roh bearbeitet wie die
Bilder, sie stellen eine Art Text im Film dar und sollen so
jenseits von Sprachgrenzen zu einem universaleren
Verständnis beitragen."
Esteban Sapir

  • Schauspieler:Facundo Luengo, Belén Blanco, Marcela Guerty

  • Regie:Esteban Sapir

  • Autor:Esteban Sapir

  • Musik:Francisco Sicilia

Für diesen Film gibt es leider keine Vorstellungen.