Filmemacherin: Kim Longinotto

 
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Die Absolvention
der National Film and Television School zählt seit
den 80er Jahren zu den erfolgreichsten britischen
Dokumentarfilmerinnen.

In der Tradition des
Direct Cinema greift Kim Longinotto kontroverse
gesellschaftliche Themen auf, lässt Frauen im
Widerstand selbst für sich sprechen und enthüllt die
den sozialen Beziehungen inhärenten sexistischen
Unterdrückungsmechanismen. Ihre Arbeit hat sie
dabei um die ganze Welt geführt, so auch nach Japan,
wo in den 90er Jahren in Zusammenarbeit mit Claire
Hunt und Jano Williams ein fünfteiliger Filmzyklus
zum Thema Gender, Crossdressing und "Rollenspiel"
entstand, der das Wesen der sexuellen Identität
und der widersprüchlichen Ansprüche untersucht,
denen junge Frauen im modernen Japan ausgesetzt
sind.

Zwei dieser Filme sind nun bei espressofilm
zu sehen: Einmal versuchen die Filmemacherinnen
in der berühmt-berüchtigten Schule der Takarazuka
Revue, in der alle Charaktere von Frauen gespielt
werden, deren Vorstellung vom "idealen Mann" zu
ergründen ("Dream Girls"), einmal die der "idealen
Ehefrau" ("The Good Wife of Tokyo") - und beide
Male servieren sie das Ergebnis mit viel Musik und
viel Humor.

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