Für immer Mary

Mery per sempre

Italien, 1989

Erlebnisse eines engagierten Lehrers in der berüchtigten Jugendstrafanstalt Malaspina in Palermo.

Min.92

Erlebnisse und Erfahrungen eines engagierten Lehrers in der
berüchtigten Jugendstrafanstalt Malaspina in Palermo.
Letztlich scheitert er mit seinen Bemühungen an den
verkrusteten Strukturen des Gefängnisses: den Jugendlichen
bleibt am Ende wenig Hoffnung. Beeindruckender
sozialkritischer Film, der fast ausschließlich mit
Laiendarstellern inszeniert wurde.
Im Umfeld der italienischen Produktionen der 80er Jahre
wirken MERY PER SEMPRE und auch sein Nachfolger
Ragazzi fuori wie neorealistische Fossile, wie Filme aus
einer anderen Zeit - und eben das macht ihre Güte aus. Die
Verwandten heißen Luis Buñuel (Los olvidados) und Pier
Paolo Pasolini (Accattone, Mamma Roma), die sich
ebenfalls mit den Schicksalen der Straßenjungen
beschäftigen. Michele Placido ist der einzige Profi inmitten
echter Straßenjungen, die sich Marco Risi, wie er selbst
sagt, für ein paar Wochen von der Straße wegholte.Text:Filmladen Wien

  • Schauspieler:Michele Placido, Alessandro di Sanzo, Roberto Mariano, Filippo Genzardi

  • Regie:Marco Risi

  • Kamera:Mauro Marchetti

  • Autor:Aurelio Grimaldi

  • Musik:Giancarlo Bigazzi

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