Filmkritiken
14.05.2015

Gesangswettkämpfe einer Mädchengruppe

Mit "Pitch Perfect", einer Story um eine A-cappella-Mädchentruppe, gelang es 2012, das blutjunge Publikum und die Kritiker zu überzeugen. Und wo ein Kino-Hit, da ist auch das Sequel nicht weit. Wie so oft bei Fortsetzungen, wird die Erfolgsformel 1:1 beibehalten. Die nette, ehrgeizige Beca ( Anna Kendrick) und die rotzfreche Fat Amy (Rebel Wilson) bilden also wieder das charismatische Zentrum.

Weil Amy bei einem Auftritt vor Barack Obama wie eine halb nackte Abrissbirne hereinschwebt, werden die "Barden Bellas" für sämtliche US-Bewerbe gesperrt. Da kommt die WM im dänischen Kopenhagen wie gerufen – Song Contest, lass grüßen.

Die Gesangsbattles vor dem Europatrip sind wirklich lustig, die Mädchenriege lässt an würzigen Sprüchen nichts vermissen. Nur wirkt das Handlungsgerüst mehr als bekannt. Und dass die Hauptkonkurrenz, das maschinenhafte Übermensch-Klangkollektiv "DAS Sound Machine", freilich ausgerechnet aus Deutschland kommt, ist dann doch der Banalitäten eine zu viel.