Hannah, Monster, Liebling

 Österreich 1989
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Eine Frau erleidet eine Fehlgeburt. Der Schock treibt sie weit weg von Mann und Haus auf eine Reise nach innen und nach außen, ins Unbekannte.

"Es geht um eine Frau, die ein Kind erwartet und in dieser Erwartung enttäuscht wird. Das ist eine handfeste Handlung und gleichzeitig auch eine Metapher. Daher gibt es in diesem Film mehrere Ebenen und Schwingungen und es liegt sowohl an meiner Geschicklichkeit wie auch an der Befindlichkeit des Zuschauers, was er damit anfängt, wie weit die Welle trägt und wohin.Hanna lebte vor ihrem Schock in schriller Idylle, wie Jedermann und Jedefrau sonst auch, heutzutage. In einer Männerwelt aus Technik, Krieg und Religionen bricht eine normale Frau plötzlich aus.
Sie verliert die Angst. Sie stellt sich dem Chaos.
Sie drückt sich nicht techno-logisch um den heißen Brei.
Und sie nimmt sich die Zeit für ihre Trauer. Jetzt ist sie keine normale Frau mehr. Weil sie den ganzen Kreislauf zu sehen beginnt, gewinnt sie Distanz und Verhalten, das man ganz allgemein asozial nennen würde.Die kleinen Kreisläufe funktionieren nicht - sie korrumpieren. Hanna kämpft ums Überleben und findet dabei eine optimistische Intensität. Ich habe diesen Film genau so gemacht wie ich ihn wollte, störrisch und schwarzweiß.
Ein Film, der sich, wie ich hoffe, flotten Sprüchen entzieht und verweigert." Christian Berger

"Eine Frau erleidet eine Fehlgeburt. Der Schock treibt sie weit weg von Mann und Haus auf eine Reise nach innen und nach außen, ins Unbekannte. Mit subjektiver Handschrift gestaltet, trotz aller formalen Einwände, die gegen ihn erhoben werden können, oder gerade deswegen, ist dieser Film lebendig und sensibel. Dazu gelingen Christian Berger einzigartige und einprägsame Bilder." Salzburger Nachrichten

Details

Marika Green, Hagnot Elischka, Peter Turrini, Hannes Nicolussi, Claudia Holldack, u.a.
Christian Berger
Christian Berger

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