HEXENMÄDCHEN LIEBT MENSCHENMANN

So gut beginnt der Film, so gut wird es dann nie mehr werden. Zwar ist er bis in die kleinsten Rollen mit Genies besetzt. Jeremy Irons etwa spielt den (guten) Hexenonkel. Emma Thompson die (böse) Hexenmutter. Doch die Genies haben so wenig zu tun, dass sie viel zu viel tun (was Akzent und Schauspiel betrifft). „Beautiful Creatures“ setzt auf Fantasy (wie „Twilight“), einen Bestseller (wie „Twilight“), auf Teenagerliebe (wie „Twilight“). Und ist dennoch nicht so gut.

Regisseur Richard La Gravenese („PS: Ich liebe Dich“) verfilmt die Romanze, als würde er es auf eine breite TV-Serie anlegen: Es passiert einfach zu wenig. Hexenmädchen verliebt sich da in einen Menschenmann. An ihrem 16. Geburtstag wird der Mond entscheiden, ob sie eine GUTE oder BÖSE Hexe wird (und damit auch einen lang über der Familie liegenden Liebesfluch auflösen). Magie hin oder her: Dem Film fehlt der Zauber.

Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe

Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe

USA 2013
Drama, Romanze, Fantasy
04.04.2013
Richard LaGravenese
Ein Mädchen ist im Besitz übernatürlicher Kräfte und muss sich an seinem sechzehnten Geburtstag entscheiden, ob es die helle oder die dunkle Seite der Magie wählt.
6.20

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