Hidden Whisper

 Taiwan 2000

Xiao bai wu jin ji

film.at poster

Ein Hochzeitsbild in Scherben, langsam tropft Blut von den Handgelenken, Haß zweier Menschen, die durch ihr Kind noch aneinander gefesselt sind: Für die fünfjährige Xiao-bai bedeuten Spiel, Flucht und Abenteuer, mit dem behinderten Vater bis spät in die Nacht betteln zu gehen.
Aber Regisseurin Vivian Chang erzählt in ihrem Debütfilm kein Elendsmelodram, wie es Millionen tagtäglich erleben. Von den düsteren Blaugelbtönen zu Beginn tastet sie sich in urbane Neonwelten vor, verfolgt ruhelose Ausbrüche einer Kindheitsnomadin, spiegelt fast nebenbei grandios die Inhumanität Taipehs, der Welt, um letztendlich konsequent in einem Krankenhaus zu enden. Erzählt darüber hinaus von einem ewigen Konflikt zwischen einer Tochter und ihrer Mutter, von Desillusionen, mächtigen Vergewaltigungen, ohnmächtigen Abhängigkeiten.

Filmfestival Innsbruck 2002

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Shu Shen Hsiao, Ching-Ting Hsia, leon Dai
Vivian Chang
Vivian Chang

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