Hiobsbotschaft / Furcht und Elend des Dritten Reiches

 D / DDR 1995
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Eine Veranstaltung von KINOKIS MINIKINO - in Anwesenheit von Hanne Hiob, einer Tochter Bertolt Brechts.

Hiobsbotschaft: Die Mörder sind unter uns. Naziverbrecher, die als Ärzte medizinische Versuche an Menschen vornahmen, die als Richter noch in den letzten Kriegstagen Deserteure strafrechtlich verfolgten und aburteilten, die als Offiziere Zivilisten als Rache nach Partisanenüberfällen hinmorden ließen und verschont blieben aus Mangel an Zeugen oder wegen Verjährung. Die Täter gelangten vielfach zu Ansehen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, während die Opfer vergeblich auf Entschädigung warten.

Furcht und Elend des Dritten Reiches: Brechts Szenenfolge über die Funktionsweise der NS-Terrorherrschaft in einer DDR-Fernsehversion, fein inszeniert mit brillanten SchauspielerInnen. Hanne Hiob liest zu Beginn einen Text zum Kontext der Inszenierung. Von Brechts 24 Szenen sind 12 in dieser Version enthalten. Wir zeigen aus Zeitgründen nur den zweiten Teil des Filmes mit den Szenen: "Der Spitzel", "Die Stunde des Arbeiters", "Der Entlassene", "Das Mahnwort", "Die Bergpredigt", "Winterhilfe" und "Volksbefragung".
In Anwesenheit von Hanne Hiob, geb. 1923 in München, Brechts erste Tochter aus der Ehe mit der Opernsängerin Marianne Zoff.

Details

Hanne Hiob ua.
Ottokar Runze / Ursula Bonhoff

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