I Vinti

 Italien 1952
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Antonionis zweiter Film erregt das Aufsehen der Zensur, die ersten beiden Episoden können nicht wie gewünscht realisiert werden: Dennoch ist I Vinti ein eindrucksvolles zeitgenössisches Dokument des Existentialismus, die Absurdität seiner Bluttaten der von Camus' Fremden verwandt. Drei getrennte Episoden schildern sinnlose Morde in Europa, in der englischen sind schon Spurenelemente von Blowup zu entdecken. Ein italienischer Bürgersohn wird beim Schmuggeln ertappt und erschießt einen Brückenwächter (ursprünglich hätte die Episode von einem Neofaschisten gehandelt, der seinen Selbstmord wie einen Märtyrertod aussehen läßt), ein Ausflug französischer Schüler endet im Mord an einem Klassenkameraden, ein junger Engländer tötet eine Frau, um die Geschichte exklusiv an eine Zeitung zu verkaufen. Zu den Handelnden geht Antonioni hier auf noch größere Distanz als sonst: Das verdankt sich vor allem seiner später zur Vollendung gebrachten prägnanten Methodik, sie zu Landschaften in Beziehung setzen, ohne zu psychologisieren. (Filmmuseum)

Details

Patrick Barr, Fay Compton, Jean-Pierre Mocky, Etchika Choureau
Michelangelo Antonioni
Giovanni Fusco
Enzo Serafin
Antonioni, Suso Cecchi D¿Amico, Diego Fabbri, Turi Vasile, Roger Nimier

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