Kampf der Gewalten - Ein Drama der Arbeit

 A 1919
Stummfilm, Kurzfilm 27 min.
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Die Arbeiter einer Fabrik sind unzufrieden. Das Gespenst der Revolution erscheint in Gestalt einer als Mann verkleideten Frau, die sich den mehr oder weniger russisch klingenden Namen Borski zugelegt hat. Der Fabriksleitung werden die Forderungen der Arbeiter vorgelegt. Die Chefetage ist bereit einzulenken. Man konfrontiert die Arbeiter mit einem ungewöhnlichen Vorschlag: Der Belegschaft wird quasi probeweise die Führung der Geschäfte anvertraut und zugesichert, dass ihr bei besserer Bilanz das Unternehmen überlassen wird ...

Dieser österreichische Film kann nicht losgelöst von den aktuellen innen- wie außenpolitischen Entwicklungen gesehen werden. 1919, in Anbetracht der unmittelbaren Nachbarschaft zur ungarischen Räterepublik und zweier sogenannter kommunistischer Krawalle in der österreichischen Bundeshauptstadt, ist die Angst vor einem gewaltsamen Umsturz größer denn je. Die Arbeiterschaft soll kalmiert werden, und es soll ihr auch klar gemacht werden, dass sie der Führung und »Fürsorge« durch den vermeintlichen »Klassenfeind« bedarf.

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Robert Valberg

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