Kehrein, Kehraus

 D 1997
70 min.
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Eine Langzeitbeobachtung über 16 Jahre: KEHRAUS entstand 1990, kurz nach der Wiedervereinigung. Eine Nacht lang begleitete Gerd Kroske – dem wir auch LEIPZIG IM HERBST über die Montagsdemonstrationen 1989 verdanken – die während des ersten gesamtdeutschen Wahlkampfes vielbeschäftigten Straßenkehrer der Stadt. In KEHRAUS, WIEDER (2006) ist die Arbeitslosigkeit zum Dauerzustand geworden, desillusioniert muss man den Widrigkeiten des Alltags trotzen. Wir zeigen mit KEHREIN, KEHRAUS den zweiten Teil der Trilogie, das »Dazwischen«: Drei der ehemaligen ProtagonistInnen fegen nicht mehr in den Straßen, sondern pendeln zwischen Wohnung, Sozialamt, Gelegenheitsjob und Kneipe. Erzählt wird »von wachsender Verarmung, von zunehmend prekären Lebens- und Arbeitsverhältnissen – aber auch, mit welchen Anstrengungen, welcher Würde sich die Protagonisten gegen Verwahrlosung und Vereinsamung stemmen«. (Brigitte Mayr)

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Gabi Koch, Stefan Seide, Henry Radney
Gerd Kroske
Gerd Kroske

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