Filmkritiken
01/08/2015

Kostümfilm der Konventionen

von Susanne Lintl

Fatih Akin, deutscher Regisseur mit türkischen Wurzeln, lieferte mit seinem Armenien-Drama "The Cut" eine fulminante Enttäuschung. So ehrenwert die Thematik auch sein mag – erzählt wird von dem Völkermord an den Armeniern in der Türkei von 1915 – so wenig kann Akin seinen Stoff meistern. Ein junger Armenier – ausdrucksfrei gespielt von Tahar Rahim – macht sich auf die Suche nach seinen Töchtern. Ungelenk hakt "The Cut" seine Drehbuchstationen ab – und Akins angestrebtes großen Historienkino verflacht zum Kostümfilm der Konventionen.

KURIER-Wertung: **

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Das bildgewaltige Drama bildet nach "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite" den letzten Teil von Akins Liebe, Tod und Teufel-Trilogie.