Kristall

 D 2006
15 min.
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Kristall entwirft ein Melodram in klaustrophobisch anmutenden Spiegelkabinetten. Wie ein anonymer Betrachter observiert der Spiegel Szenen von Intimität. Er erzeugt ein Bild im Bild, das den Figuren einen Rahmen gibt. Gleichzeitig lässt er sie uneins mit sich selbst und vielfach gebrochen erscheinen: Das Instrument der Selbstvergewisserung und narzisstischen Inszenierung als machtvoller Gegenspieler, das Gefühl von Fragilität, Zweifel und Verlust verdoppelt. (C. Girardet, M. Müller)

(Text: Viennale 2006)

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Christoph Girardet, Matthias Müller
Susanne Würmell

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