Kurzfilme der Ausstellung 'Fo(u)r Women'

 
Kurzfilm 
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Fotografien von Nora Gottardi, Nina Kreuzinger, Viki Kühn und Tamara Sudimac.

Wien 2012. Auf Plakaten, Litfaßsäulen und Werbescreens räkeln sich perfekt konstruierte Frauenkörper, zeugen davon, wie im öffentlichen Raum Geschlechterrollen geprägt werden und wo die Frauen heute, nach Jahrzehnten Frauenbewegung und feministischer Politik, angelangt sind. Selbst dort, wo der Blick gezielt auf die nach wie vor präsente Geschlechterungleichheit gerichtet ist, ist dieser oftmals verkürzt: Von "Gender-blindness" darf wohl auch die Rede sein, wenn die Frauen selbst Einschränkungen - bei ihnen persönlich und ihresgleichen - nicht wahrnehmen, eher sogar noch verstärken. Etwa durch eigenes, unbewusstes Zutun.

Auch deswegen wollen sich die vier Fotografinnen nicht nur an einem alten Rollenmodell abarbeiten und auch nicht ausschließlich einen gegenwärtigen Zustand dokumentieren. Sie wollen vor allem Skizzen für ein neues Frauenverständnis schaffen und Vorbilder aufzeigen, die eigenverantwortlich und selbstbestimmt die eigenen Werte leben um schließlich zu jener Zufriedenheit zu gelangen, deren Mangel sich in Kompensationsverhalten wie Konsum- oder Machtsucht widerspiegelt. Es geht also keineswegs "gegen Männer", sondern "für die Frauen" - und folglich vielmehr um eine Emanzipationsperspektive für die Gesamtgesellschaft. (Nina Kreuzinger)

"WONDERing WOMAN" - Tamara Sudimac

"Nicole" - Viki Kühn

"Julia Noa Fischer" - Nina Kreuzinger

"Frauenzimmer - A Room of One's Own" - Nora Gottardi

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