Lia

 I 1977
Kurzfilm 26 min.
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In den frühen 1970er Jahren gehörte Grifi zu den ersten italienischen Medienschaffenden, die systematisch mit Video arbeiteten. In dieser Werks phase verstand er sich primär als Chronist der alternativen Kulturen. Aus den hunderten Stunden Material, die sich über die Jahre ansammelten, suchte er ab und an kurze, in sich sinnfällige Momente heraus, wie diesen hier: Eine junge Frau meldet sich bei einem Kongress zu Wort und redet sich in Rage. Ein einfaches Ereignis schmucklos aufgezeichnet, vertrauend auf die Energie des Augenblicks. In diesen wenigen Minuten kommt eine ganze Zeit zum Punkt: In Lias Argumentation, ihrer Leidenschaft verdichtet sich ein linksradikales Italien.

(Text: Viennale 2012)

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Alberto Grifi
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