Mon cas

 F/P 1986
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Ein kleiner portugiesischer Einakter wird gezeigt, in dem ein Mann auf die Bühne stürmt, um dem Publikum seinen Fall vorzutragen. Mon cas heißt denn auch der Film nach dem gleichnamigen Stück. Mit der ganzen Aufregung, die der Mann verursacht, wendet De Oliveira den tragischen Fall zu einer wirbelnden Bühnenburleske nach der Manier von Feydeau. Doch dann wird das grellbunte und laute Stück wiederholt - und zwar als schwarzweißer Stummfilm, zu dem Becketts Text Um abermals zu enden gelesen wird. Und ein weiteres Mal wird es wiederholt: farbig diesmal, aber mit verzerrten, unverständlichen Stimmen. Eine neue Figur taucht auf, sie projiziert Bilder an die Rückwand: Aufnahmen vom Leiden der Kreatur, von Kriegen, Folter, Mord und Ölpest. Der Mensch richtet sich und seine Welt zugrunde. (...)De Oliveira has a one-act play by José Régio performed three times: once as filmed theater, once as a black-and-white silent film and once in color yet with an accelerated pace and a distorted soundtrack. In an epilogue, the same actors appear in a theatrical rendering of the book of Job. The play and the film are metaphors for man's entrance upon the world's stage.

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Manoel de Oliveira

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