25 Jahre 9/11: Programmschwerpunkt auf ORF
Brennende Türme des World Trade Centers am 11.September 2001
Am 11. September 2001 steuern Terroristen der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York, ein weiteres trifft das Pentagon bei Washington. Ein viertes entführtes Flugzeug stürzt in Pennsylvania ab. Fast 3.000 Menschen sterben. Dem 25. Jahrestag von 9/11 widmet der ORF einen multimedialen Schwerpunkt.
Raimund Löw, Peter Fritz, Hannelore Veit und Eugen Freund blicken zurück
Robert Reder war am 11. September 2001 mit anderen Studenten aus Linz auf dem Weg zur New Yorker Börse und konnte das Flugzeug beobachten, das in das World Trade Center raste. Aus Linz zugeschaltet erzählt der Oberösterreicher in „Guten Morgen Österreich“ (ORF 2, 11. September, 6.30 Uhr) über die erste Panik in der Stadt und dass er erst im Laufe des Tages realisiert hatte, wie knapp er dem Tod entronnen war. Im Studio berichtet Raimund Löw über seine Arbeit als ZIB-Moderator während der stundenlangen Sondersendungen. Peter Fritz leitete 2001 das ORF-Büro in Washington. Es schien ein ruhiger Arbeitstag zu werden, doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Die ersten Live-Berichte vom rauchenden Pentagon erfolgten noch telefonisch, später berichtete er per Video und das rund um die Uhr.
In „Aktuell nach eins“ (13.30 Uhr) erzählt er von seinen persönlichen Erlebnissen und über die politischen Veränderungen nach 9/11. Die Katastrophe vom 11. September traf die Nachrichtenredaktionen unvorbereitet, aber kaum ein Sender im deutschen Sprachraum reagierte so schnell und umfassend wie der ORF. Es war mit 42 Stunden die längste Live-Berichterstattung in der Geschichte des ORF und für das ZIB-Duo Hannelore Veit und Eugen Freund eine Feuertaufe. Zum 25. Jahrestag von 9/11 blicken die beiden in „Hinter den Schlagzeilen“ (16.20 Uhr) auf die Terroranschläge in den USA zurück.
„WeltWeit: 9/11 – Terror mit weltweiten Folgen“
Die beispiellosen Terroranschläge vom 11. September 2001 erschüttern die USA in ihren Grundfesten. Amerika wird – erstmals in seiner Geschichte – auf eigenem Boden angegriffen. In der sogenannten Bush-Doktrin werden nach den Anschlägen die neuen außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze der US-Regierung unter George W. Bush formuliert: Die USA beanspruchen darin u. a. das Recht, Präventivkriege zu führen, und sie rufen einen weltweiten „War on Terror“ aus.
Für „WeltWeit“ (ORF 2, 11. September, 21.20 Uhr) schauen sich Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner in den USA, im Irak und in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek an, wie sehr die Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben. Teil 2 des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – Ein Tag verändert die Welt“ (11. September, 22.35 Uhr) gibt Einblick in die fieberhafte Suche nach den Verantwortlichen – eine der größten Ermittlungen der US-Geschichte – und beleuchtet die politischen Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Um 23.20 Uhr zeichnet „Universum History: Verwundetes Land – Afghanistan im Bann des Terrors“ 25 Jahre nach 9/11 ein außergewöhnliches Bild des Landes am Hindukusch.
ORF.at widmet sich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung den Ereignissen des 11. September 2001, rekapituliert das Geschehen, beleuchtet sowohl die Auswirkungen des Terroranschlags in den USA und weltweit und informiert über Gedenkveranstaltungen.