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01.02.2019

Die besten Superhelden-Filme zurzeit auf Netflix

Für Superhelden-Fans ist Netflix ein Paradies: Neben den bekannten Serien gibt es auch ein großes Angebot an Filmen, vor allem von Marvel.

Wenn es um Superhelden geht, ist Netflix im Vergleich zu anderen Streaming-Anbietern ein kleines Paradies. Neben zahlreichen Superhelden-Serien von "Arrow", "Supergirl", "Gotham" und "Titans" bis zu den eigenen Marvel-Serien ("Daredevil", "Jessica Jones" bietet Netflix auch ein breites Spektrum an Filmen an. Wer also Superhelden-Filme sucht, ist hier richtig.

Wir haben uns das Angebot näher angesehen und dabei festgestellt, dass Marvel bei den Filmen eindeutig die Nase vorne hat. Die besten Filme haben wir uns herausgepickt.

 

WATCHMEN

Zurzeit der einzige Superhelden-Film von DC im Repertoire von Netflix: Zack Snyder brachte die Anti-Helden 2009 auf die Leinwand. Sein düsterer Stil passt hier perfekt, während er bei den (von Batman abgesehen) eher bunten DC-Superhelden in die Sackgasse führte.

AMERICAN ULTRA

Mike Howell (Jesse Eisenberg) ist ein ziemlich lascher Typ. Ohne seine Freundin Phoebe (Kristen Stewart) bekommt er gar nichts auf die Reihe. Doch was als Stoner-Film beginnt, kippt plötzlich in temporeiche Superhelden-Action: Zwei unbekannte Männer wollen Mike töten. Er dreht den Spieß um und entdeckt dabei Fähigkeiten, von denen er nicht wusste, dass er sie überhaupt hat.

CHRONICLE

Als die drei Schüler Matt, Steve und Andrew ihre telekinetischen Fähigkeiten entdecken, denken sie nicht an Heldentaten. Sie nutzen ihre Fähigkeiten lieber, um Spaß zu haben und anderen lustige Streiche zu spielen. Doch Andrew überschreitet dabei bald eine Grenze, die zum Konflikt mit den anderen führt.

MEGAMIND

Der böse Megamind hat es geschafft, seinen Erzfeind, den Superhelden Mega-Man, zu vernichten. Nun herrscht der Superschurke über Metro City. Doch auf Dauer macht es keinen Spaß, nur immer böse und gefürchtet zu sein. Aber ist nett sein wirklich eine Option für einen renommierten Superschurken?

DIE UNGLAUBLICHEN

Das perfekte Superhelden-Abenteuer für die ganze Familie: Als ein mysteriöser Superschurke den Familienvater Bob Parr, früher der berühmte Superheld Mr. Incredible, in eine Falle lockt, muss seine Frau Helen, früher bekannt als Elastigirl, ihren Mann retten. Ohne es zu wissen, sind auch die beiden Kinder mit von der Partie. Denn nichts spielen die Kids lieber als Superheld.

DREDD

Knallharte Comic-Action im Superhelden-Style: Judge Dredd (Karl Urban), Scharfrichter in der dystopischen Großstadt Mega City One, will die Bandenchefin Ma-Ma (Lena Headey) verhaften. Doch die Drogendealerin residiert in der obersten Etage des Hochhauskomplexes Peach Trees. Dredd und seine junge Rekrutin Cassandra (Olivia Thirlby) müssen sich Stockwerk für Stockwerk nach oben kämpfen.

MARVEL'S THE AVENGERS

Willkommen in der Welt von Marvel! Der erste "Avengers"-Film ist auch der Einstieg in die Film des Marvel Cinematic Universe (MCU) sowie anderer Kino-Abenteuer von Marvel-Helden. In "Avengers" formieren sich Iron Man, Thor, Captain America, der Hulk, Hawkeye und Black Widow erstmals zu einem schlagkräftigen Team, um die von Loki angeführte Invasion der Erde abzuwehren.

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2

Die Fortsetzung des ersten galaktischen Abenteuers von Star-Lord (Chris Pratt) und seinem dysfunktionalen Team ist beinahe so gut wie der erste Teil. Aber der "Aweseom Mix Vol. 1", der Soundtrack des ersten Teils, bleibt unübertroffen.

DEADPOOL

Völlig zurecht war der "Merc with a Mouth" 2016 der Überraschungshit im Superhelden-Genre. Die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick, unter anderem bekannt für das Drehbuch für "Zombieland", haben hier ein Feuerwerk an guten Ideen entzündet. Dank der dramaturgischen Raffinessen trifft der Film auch den subversiven Fun-Faktor der Comic-Vorlage perfekt. "Deadpool" macht einfach höllischen Spaß.

IRON MAN

Mit dem damals relativ unbekannten Superhelden begann 2008 der Siegeszug der Marvel-Helden im Kino. Und das hat einen guten Grund: Der Film ist einfach eine wirklich gut gelungene Originstory und hat alles was ein guter Superhelden-Film braucht: einen exzentrischen, bunten Helden, ideale Besetzung, Humor, Drama und perfekt inszenierte Action. Die beiden Fortsetzungen "Iron man 2" und "Iron Man 3" sind auch bei Netflix zu sehen, aber nicht so überzeugend wie der erste Teil.

CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGERS

Captain America gegen die Nazis: Der Film setzt die klassischen Comics von Captain America als unterhaltsame Kino-Action um und ist eine gute Einführung des Marvel-Charakters für Einsteiger.

DOCTOR STRANGE

Die hervorragenden visuellen Effekte machen ebenso Lust auf mehr wie die magischen Tricks und Zauberwelten des mächtigsten Zauberers im Marvel-Universum.

DER UNGLAUBLICHE HULK

Der zweite MCU-Film nach "Iron Man" wird oft unterschätzt: Tatsächlich war Edward Norton als Bruce Banner um Welten besser als Eric Bana im "Hulk"-Film von Regisseur Ang Lee, der übrigens auch bei Netflix zu sehen ist. Aber letztendlich hat Mark Ruffalo als Hulk den besten Eindruck hinterlassen. Der Hulk ist das Stiefkind der Marvel Studios, weil die Verleihrechte bei Universal Pictures liegen.

THOR

Auch der erste Auftritt von Chris Hemsworth als Thor wird unterschätzt, während der zweite Teil (auch bei Netflix im Programm) überschätzt wird. Im ersten Teil feierten auch Jeremy Renner als Hawkeye und Tom Hiddleston als Loki ihr Kinodebüt. Hingegen konnte sich Marvel bei "Thor – The Dark Kingdom" nicht entscheiden, ob der Film mehr "Herr der Ringe" oder eher "Star Wars" werden soll.

X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG

Reboot und gleichzeitig Prequel der ersten X-Men-Trilogie. 1962 stellt sich der junge Charles Xavier einer Intrige von Sebastian Shaw und dem Hellfire Club entgegen, die zum Auslöser der Kuba-Krise wird. Der coole Action-Plot hat für eine intelligente Frischzellenkur für das "X-Men"-Franchise im Kino gesorgt.

X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT

Schon alleine wegen der "Quicksilver-Szene" muss man den Film als Superhelden-Fan gesehen haben. Niemals wurde Supertempo im Film cooler visualisiert. Außerdem bügelt die Fortsetzung von "X-Men: Erste Entscheidung" Widersprüche zwischen dem Reboot und den ersten drei X-Men-Filmen aus. Die Handlung wirkt zwar wie von "Terminator" geklaut. Tatsächlich wird hier aber eine Comic-Vorlage aus dem Jahr 1981 verfilmt (also drei Jahre vor dem ersten "Terminator"-Film).

THE AMAZING SPIDER-MAN

Andrew Garfield und Emma Stone sind eine hervorragende Besetzung für Peter Parker und Gwen Stacy. Während Tobey Maguires Peter Parker ein schüchterner Langweiler war, ist Garfields Spider-Man genau die witzige Quasselstrippe und der jugendliche Hitzkopf, den Fans aus den Comics kennen. Beide "Spider-Man"-Filme mit Garfield in der Hauptrolle sind auf Netflix verfügbar.

SPIDER-MAN

"Spider-Man" hat neue Maßstäbe im Superhelden-Genre gesetzt und war ein kommerzieller Megaerfolg. Seitdem sind die kostümierten Helden aus dem Blockbuster-Kino Hollywoods nicht mehr wegzudenken. Besser als der erste Teil war aber "Spider-Man 2": Der Film hatte mit Doc Ock einen wesentlich besseren Schurken und macht sonst alles mindestens genauso gut. "Spider Man 3" war trotz (oder wegen?) Venom der schwächste Teil. Alle drei "Spider-Man"-Filme von Sam Raimi sind bei Netflix zu sehen.

WOLVERINE: WEG DES KRIEGERS

Hier wird die Originstory von Wolverine wesentlich spannender erzählt als in "X-Men Origins: Wolverine" (auch bei Netflix verfügbar). Die Geschichte führt in Logans Vergangenheit während des Zweiten Weltkrieges und macht deutlich wie alt er schon ist. Die japanische Vergangenheit von Wolverine verleiht dem Charakter (wie auch im Comic) einen gewissen "Samurai"-Aspekt.

PUNISHER: WAR ZONE

Der beste Punisher im Film, bis Jon Bernthal erstmals als Frank Castle in "Daredevil" auftauchte. Wenn man jedoch nicht 26 Stunden für das Binge-Watching der Netflix-Serie aufbringen will (zwei Staffeln mit jeweils 13 Episoden), ist "The Punisher: War Zone" auch eine gute Möglichkeit, den rachsüchtigen Comic-Charakter im Film kennenzulernen.

FANTASTIC FOUR

"Fantastic Four" und "Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer" sind keine Meisterwerke. Chris Evans, der spätere Captain America, spielt hier Johnny Storm, die menschliche Fackel. Der zweite Teil ist nur unwesentlich besser.

GHOST RIDER

Der erste " Ghost Rider"-Film hat eine Handlung, die schlicht keinen Sinn ergibt. Und Nicolas Cage brachte die Rolle von Johnny Blaze die Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler ein.