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© Comité International Olympique (CIO) / United Archives

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04/06/2021

"Klammer": Drehschluss für Film über Ski-Legende Franz Klammer

Andreas Schmied ("Love Machine") drehte einen Spielfilm über Franz Klammer mit Servus TV und ORF als Partnern.

Es waren nicht einmal zwei Minuten, die am 5. Februar 1976 wohl ganz Österreich in kollektiven Freudentaumel stürzten: Franz Klammer sicherte sich bei den Olympischen Spielen in Innsbruck Abfahrtsgold. Nun wurden die Geschehnisse von fünf Tagen rund um diesen Triumph verfilmt.

Nach 34 Drehtagen in Kärnten, am Patscherkofel in Tirol und in Wien fiel Anfang April die letzte Klappe zu Andreas Schmieds Kinofilm.

Drehstart war am 15. Februar und schon im heurigen Herbst soll der Film in österreichische und internationale Kinos kommen. Das Budget für den Spielfilm wurde am 20. Jänner mit 5,5 Millionen Euro beziffert.

Klammer selbst hielt sich am Drehort zurück: "Ich habe nur die Vorlage geliefert", lacht er. Was den Rest angeht, vertraute er voll auf das Team und sein jüngeres Ich, den 24-jährigen Julian Waldner.

Große Verantwortung

Wie Herstellungsleiter und Produzent Jakob Pochlatko sagte, sei man sich einer großen Verantwortung durchaus bewusst: "Immerhin geht es um nichts weniger als die Geschichte eines österreichischen Nationalhelden." Man wolle das Publikum eintauchen lassen in eine große Heldengeschichte - "mit Skiaufnahmen, wie man sie in dieser Form noch nicht auf Kinoleinwand gesehen hat".

Die Produktion von epo-film und Samsara Film wird in Zusammenarbeit mit Servus TV hergestellt, neben zahlreichen weiteren Partnern ist auch der ORF an Bord.

"Klammers Sieg ist wie die Mondlandung"

"Es handelt sich um eine Geschichte, die nicht nur mitreißend ist, sondern auch viele tolle Erinnerungen wach werden lassen wird", sagte Andreas Schmied, der bei dem Filmprojekt Regie führte. Seine Ehefrau Elisabeth, mit der er zusammen das Drehbuch schrieb, verglich den Olympiasieg Klammers überhaupt mit der ersten Mondlandung: "Jeder weiß, wo und mit wem er das Rennen angesehen hat." Trotzdem sei den beiden wichtig gewesen, sich mit dem Film nicht nur auf das Rennen zu konzentrieren: Eine große Rolle wird Klammers Ehefrau Eva einnehmen, ebenso wie sein langjähriger Freund Werner Grissmann, sein Konkurrent, der Schweizer Bernhard Russi, Trainer, Skihersteller und natürlich die österreichischen Fans, deren Druck auf den Schultern des damals 22-jährigen Skifahrers lastete.

Franz und Eva Klammer freuen sich jedenfalls schon ungemein auf den Film, wie sie bei einer Pressekonferenz versicherten: "Mich macht es stolz, dass es so viele Jahre nach dem Rennen diesen Film gibt", meinte Franz Klammer. Die beiden streuten auch den Darstellern Julian Waldner und Valerie Huber, die sie in jungen Jahren verkörpern, Rosen: "Er geht in der Rolle auf, ich bin mir sicher, dass er das so gut macht, wie ich es damals gemacht habe", sagte Franz Klammer über den 24-jährigen, gebürtigen Kärntner Julian Waldner. Und über Valerie Huber meinte Eva Klammer: "Ich hoffe nur, dass ich auch einmal so fesch war."

"Klammer" wird laut aktueller Planung im Oktober 2021 vom Constantin Filmverleih in die österreichischen Kinos gebracht.

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