Regisseur von Praunheim kehrt das Schimpfwort einfach um

© APA - Austria Presse Agentur

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08/16/2021

Rosa von Praunheim macht mit "Rex-Gildo-Story" ein Doku-Drama

Das 90-minütiges Doku-Drama "Der letzte Tanz" über den Schlagerstar soll im Herbst 2022 erscheinen.

Sein Markenzeichen waren die tiefschwarzen Haare und das "Hossa Hossa" aus dem Hit "Fiesta Mexicana": Nun dreht Regisseur Rosa von Praunheim einen Film über den 1999 gestorbenen Schlagerstar Rex Gildo. Kilian Becker spielt den jungen, Kai Schumann den älteren Gildo. Ben Becker mimt den Manager.

Das 90-minütige ARD-Dokudrama "Der letzte Tanz - Die Rex-Gildo-Story" soll im Herbst 2022 im Fernsehen ausgestrahlt werden und vorher auch im Kino laufen.

Das teilte der RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) am 16. August mit. Als Zeitzeugen kommen Schlagergrößen wie Gitte, Bernhard Brink und Cindy Berger zu Wort oder auch Gildos Haushälterin. Rex Gildo wäre heute 85.

Nachkriegs-Jahre

Der Film soll Gildos tragische Geschichte im Spiegel der (west-)deutschen Nachkriegsjahrzehnte erzählen. Der Sänger mit dem Sonnyboy-Image, der mit einer Frau verheiratet war und privat Männer liebte, stürzte am Ende seiner Karriere ab. 1999 sprang er mit 63 aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung in den Tod.

Von Praunheim ("Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt", "Der Einstein des Sex", "Härte", "Darkroom - Tödliche Tropfen") befasst sich in seinen Werken oft mit Schwulen und männlichen Abgründen.

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