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© Voltage Pictures

News
01/20/2021

"The Marksman – Der Scharfschütze": Liam Neeson als Ersatz-Rambo

In seinem jüngsten Action-Film legt sich Neeson mit einem mexikanischen Drogenkartell an und wird zum Kinder-Schützer.

von Franco Schedl

In dem Action-Thriller von Robert Lorenz spielt der gebürtige Brite Neeson einen Ranger im US-mexikanischen Grenzgebiet Arizonas. Von einem Tag auf den anderen wird sein zurückgezogenes Leben auf den Kopf gestellt, als er zufällig miterlebt, wie eine Mutter (Teresa Ruiz) und ihr Sohn (Jacob Perez) versuchen, illegal über die Grenze zu flüchten. Bei einem Schusswechsel mit mexikanischen Kartell-Gangstern stirbt die Frau und Jim nimmt sich widerstrebend des kleinen Miguel an.

Mit dem brutalen Kartellboss Mauricio (Juan Pablo Raba) und korrupten Cops auf den Fersen, beginnt das ungleiche Duo eine Verfolgungsjagd quer durchs Land. Stück für Stück nähern sich der schweigsame Rancher und der Junge an und Jim schreckt vor nichts zurück, um sein Versprechen zu halten und den Jungen in Sicherheit zu bringen.

Die Geschichte klingt ganz danach, als hätte sich Liam Neeson zu einem Remake von "Rambo 5" entschlossen: Immerhin verkörpert auch er hier einen Kriegs-Veteranen, der auf einer einsamen Farm seinen Frieden mit der Welt schließen möchte, doch dann zu einem Kampf mit einem mexikanischen Kartell gezwungen wird.  Auch altersmäßig kommt es fast hin, denn Stallone ist bloß sechs Jahre älter als sein Kollege. Immerhin beweist Neeson, dass er es immer noch draufhat, und liefert allen Action-Fans offenbar beste Unterhaltung.

Derzeit sind Corona-bedingt rund 65 Prozent der amerikanischen Kinos geschlossen. Dennoch ist der Film in den USA soeben in rund 2000 Locations angelaufen und hat die Spitze der Kino-Charts übernommen.

Im Lauf des Jahres sollte "The Marksman – Der Scharfschütze" auch bei uns einen Kino-Start erleben.

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