© Universum/24 Bilder

News
08/10/2021

9 unlogische Dinge, die in Filmen normal sind

Diese unlogischen Dinge in Filmen führen dazu, dass Figuren klischeehaft wirken.

von Oezguer Anil

Auch wenn man sich inzwischen nicht mehr über sie aufregt, gibt es zahlreiche unrealistische Dinge in Filmen, die wenig mit der Realität zu tun haben. Damit meinen wir nicht Fantasy- oder Sci-Fi-Elemente, sondern menschliche Verhaltensweisen, die unglaubwürdig sind.

Hier sind 9 unlogische Dinge, die in Filmen normal sind:

Blutsbrüder

Fast immer, wenn eine Blutsbande beschworen oder ein Ritual vollzogen wird, schneiden sich die Figuren die Handfläche auf, um ihr Blut austropfen zu lassen. Die Handfläche ist jedoch eine der schlechtesten Körperregionen, um so etwas zu tun. Man kann dadurch seine Hand nicht mehr benutzen und der Heilungsprozess dauert deutlich länger als bei einem Finger oder Unterarm.

Parklücken

Wenn Figuren in Eile sind und schnell ihr Auto parken müssen, um in ein Gebäude zu gelangen, scheint es in Filmen überhaupt kein Parkraumproblem zu geben. Immer wieder finden Charaktere den perfekten Parkplatz, um so schnell wie möglich ihr Ziel zu erreichen.

Meetings

Wer kennt es nicht, man trifft sich auf ein Meeting, führt ewig Smalltalk und kommt frühestens erst nach einer halben Stunde zum eigentlichen Grund für das Treffen. In Filmen dauern solche Meetings meist nur ein bis zwei Minuten, sodass nicht einmal Zeit bleibt, um sein Getränk auszutrinken. Man redet sofort über jene Sache, die wichtig für das Vorankommen der Handlung ist, und verabschiedet sich, ohne je ernsthaft miteinander gesprochen zu haben.

Dates

Der Klassiker: Ein Mann und eine Frau gefallen einander und beschließen, ein Date zu vereinbaren. Was im echten Leben das Austauschen von Telefonnummern und das Arrangieren einer Uhrzeit und eines Ortes bedeutet, scheint in Filmen überflüssig zu sein. Die Figuren äußern einfach nur ihren Wunsch nach einem Date und einige Szenen später sitzen sie bereits zusammen in einem Café.

Sexy Wunden

Einige Actionszenen in Filmen sind derart brutal, dass man sich wundert, wie die Figur lebendig aus der Situation wieder herausgekommen ist. Oft hinterlassen die rasanten Sequenzen jedoch nur leichte Schrammen am Körper der HeldInnen und dienen meist dazu, ihre Verletzlichkeit hervorzuheben, um sie dadurch attraktiver wirken zu lassen.

Zu viel Freizeit

Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass Filmfiguren unendlich viel Zeit zur Verfügung haben. Während man in der Realität versucht, Arbeit, Familie und FreundInnen irgendwie unter einen Hut zu bringen ohne dabei krank zu werden, scheinen Filmfiguren nie zu müde für einen Drink oder eine Feier zu sein.

Taxi

Hand heben, "Taxi!" rufen und schon steht das gelbe Gefährt an der Bordsteinkante. Nicht nur in New York ist das pure Utopie.

Kittel

Ein Labor ist ein hochgefährlicher Raum, in dem man sich mit zahlreichen Bakterien und Viren infizieren kann. In Filmen tragen LabormitarbeiterInnen meist nur einen weißen Kittel, der eine Kompetenz suggerieren soll, die offensichtlich nicht gegeben ist, wenn man giftige Chemikalien mit bloßen Händen bearbeitet.

Wunder

Wenn jemand bewusstlos wird, kann eine Mund-zu-Mund-Beatmung oft Leben retten. Die Notmaßnahme soll bis zum Eintreffen der SanitäterInnen die lebenswichtigen Organe der Person funktionsfähig halten.

Es kommt in Filmen jedoch nicht selten vor, dass Verletzte bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung plötzlich wieder zu Bewusstsein kommen und sich ein erleichtertes Seufzen durch die Menge zieht. Die Effektivität von Mund-zu-Mund-Beatmungen wird in Filmen deutlich überschätzt, weshalb man sich in der Realität keine allzu großen Hoffnungen auf eine plötzliche Wiederauferstehung der Betroffenen machen sollte.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.