Noa at 17

 Israel 1982

Noa Bat 17

young 86 min.
film.at poster

Der Film fragt nach dem Recht von Heranwachsenden auf Selbstbestimmung, zeigt Sozialismus à la Israel und jugendliche, weibliche Selbstverwirklichung.

Neben YALDEI STALIN einer der herausragenden Spielfilme über die Widersprüche des Lebens im Kibbuz. In den 1950er-Jahren kriselt es in der Kibbuzbewegung. Noch die kleinsten ideologischen Differenzen werden zu Existenzfragen, an denen Kollektive zerbrechen, Gruppen mit je anderer Auffassung, wie denn nun der Sozialismus in einem Dorf aufgebaut werden soll, ziehen aus, gründen eine neue Siedlung. Die Kibbuzjugend revoltiert, sozialistische Prinzipien werden verabsolutiert und zum Gradmesser noch der intimsten individuellen Neigungen, Haltungen und Mentalitäten. Der Film oszilliert zwischen dem urbanen, aber entfremdeten Leben der Großstadt Tel Aviv und den vermeintlich so sicheren und eindeutigen Lebensweisen im Kibbuz. Noa wächst in dieser Spannung auf, hat sich und ihren ersten Freund gegenüber der Welt der Erwachsenen zu verteidigen.

Der Film fragt nach dem Recht von Heranwachsenden auf Selbstbestimmung, sei es Kleidung, Körperlichkeit oder ideologische Affinitäten, zeigt den Einzelnen und das Kollektiv, Sozialismus à la Israel und jugendliche, weibliche Selbstverwirklichung. (Filmarchiv Austria)

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Moshe Havazelet, Adi Ne'eman, Osnat Ofer, Shmuel Shiloh, Dalia Shimko, u.a.
Yitzhak Yeshurun

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