O Mandarim

 Brasilien 1995
98 min.
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Der titelgebende Mandarin ist Mario Reis, einer der bekanntesten Sänger der 30er und 40er Jahre und ein weiteres Enigma der brasilianischen Populärkultur.

"O Mandarim", ein Gewebe von Bildern und Klängen, eine Montage der Spekulationen wie Sensationen, verdankt sich dem Kino von Jean-Luc Godard und ist doch in seiner Sinnlichkeit und manchmal rabiaten Gestik ganz woanders. Man spürt bei Bressane immer seine Wurzeln im Underground: wie er sich an den Ecken der Realität reibt, die sich kaum abschleifen lassen und ergo zu einem poetischen Stilmittel werden müssen. "O Mandarim" sieht auch nie so aus wie Rio de Janeiro in den 30er Jahren, aber genau so könnte es sich angefühlt haben. Giganten der brasilianischen Musik wie Gilberto Gil und Caetano Veloso schlagen hier die Brücke zwischen den Zeiten: Sicht- und hörbar ist, wie Kultur wird.

Details

Fernando Eiras, Giulia Gam, Gal Costa, Gilberto Gil, Edu Lobo
Júlio Bressane
Júlio Bressane

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