Pain Is ...

 F/GB/D 1997
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Stephen Dwoskin ist mehr als jeder andere in der Lage, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sein Film über Schmerz handelt daher auch von seinem eigenen Schmerz und von demGenuß, den er daran hat. Es geht nicht nur um den Schmerz sadomasochistischer Spiele, sondern auch um den von Unfall und Krankheit. In dieser Hinsicht ist Dwoskins Film wesentlich kontroversieller als Cronenbergs Crash, denn in seiner Untersuchung über den Schmerz macht Dwoskin keine Unterscheidung zwischen gewolltem und ungewolltem Schmerz. Darüber hinaus nimmt er keinerlei Notiz von existierenden akademischen oder medizinischen Meinungen über Grausamkeit,Schmerz und Leiden. Er folgt seiner Intuition, die geschärft ist durch ein Leben mit einer Behinderung (nach einer Polio-Erkrankung mußte er den größten Teil seines Lebens im Rollstuhl verbringen) und durch eine rücksichtslose Erforschung seiner eigenen (voyeuristischen und sadomasochistischen) sexuellen Neigungen. So be- handelt der Film jede nur erdenkliche Art von Schmerz und erreicht jedes nur denk- bare Level: von sehr einfach bis extrem komplex, von realistisch bis imaginär, vom Unfall zum Vergnügen. (Gertjan Zuilhof)Text: Viennale 98

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Stephen Dwoskin

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