Performance: Fast forward and its melancholic rewind

 
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"Fast forward" ist eine choreographierte Reise durch unterschiedliche Innen- und Außenräume in der Innsbrucker Innenstadt, die an einem Spätsommernachmittag beginnt und an einem Herbstabend endet - "and its melancholic rewind".
Die Choreographie folgt Bewegungsanweisungen per MP3-Playern, die im Wechselspiel mit der herrschenden Architektur die Umgebung in einem neuen Gesicht erscheinen lassen. Alltagsgegenstände werden in Verbindung mit den PerformerInnen lebendig, Bewegung zur urbanen Interaktion, "Fast forward" zum Labor einer Stadt, die es nicht gibt. Die Instruktionen sind Metaphern plötzlicher Freiheit bei gleichzeitiger Abgabe der individuellen Entscheidungsfähigkeit - nicht nur die Stadt, auch das Publikum selbst wird in seinen Innen- und Außenräumen gespiegelt. Die kollektive Fernsteuerung gibt dem Publikum Sinnlichkeit jenseits von TouristInnenströmen und Shoppingekstase zurück und stellt durch den vermeintlichen Unsinn alltägliche Handlungen in Frage. "Fast forward and its melancholic rewind" ist ein Spiel mit Wissenden & Nicht-Eingeweihten, die selbst zu DarstellerInnen werden so wie die Kopfhörer zu KomplizInnen.

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Georg Hobmeier

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