Ponedelnik sutrin - Montag Morgen

 Bulgarien 1966

Ponedelnik sutrin

106 min.
7.70
film.at poster

MONTAG MORGEN beschäftigt sich kritisch mit dem aktuellen Thema der Arbeitsproblematik der sechziger Jahre.

Der Film ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Heuchelei der kommunistischen Rhetorik, die Abweichungen zwischen den Worten, Losungen, Beschwörungen und der Realität. Die Protagonistin Toni ist ein junges, heruntergekommenes Mädchen, das sich gegenüber ihren Kollegen und ihrer Umgebung missachtend und skeptisch verhält. In ihrer Arbeit, der Brigade für das kommunistische Werk, hat sie deshalb ständig Schwierigkeiten, und der Betrieb versucht sie mit allen Mitteln loszuwerden. Als ihr Freund sie heiraten will, lehnt sie ab, da sie für diesen Schritt nicht bereit sei. Sie bleibt alleine, bereit, alles zu opfern, um ein ihr würdiges Leben zu führen.

Für die Kommunisten bedeutete dieser Film ein Schlag ins Gesicht - ein einfaches und verkommenes Mädchen stellte ihre Ideale in Frage und gab sich mit dem für sie vorgesehenen Leben nicht zufrieden. Er wurde zurückgezogen und für zweiundzwanzig Jahre verboten. (Text: Filmarchiv Austria)

Details

Pepa Nikolova, Asen Angelov, Petar Slabakov, Kiril Gospodinov, Stefan Danailov
Irina Akta¿eva, Hristo Piskov

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