Roberto Benigni's Pinocchio

 Italien 2002
09.03.2003 
film.at poster

Diesmal wünscht sich Italiens Komiker Roberto Benigni nichts sehnlicher, als endlich ein richtiger Mensch zu sein

Nun ist Pinocchio 120 Jahre alt und die Geschichte um den Spielzeugmacher Gepetto und die hölzerne Marionette, die zum Leben erwacht und die sich nach zahlreichen Abenteuern in einen lebendigen Jungen verwandelt, wurde in zahlreichen Fernseh- und Kinoverfilmungen adaptiert.
Doch das hat Roberto Benigni nicht davon abgehalten, das wohl ehrgeizigste Projekt seiner Karriere in Angriff zu nehmen.
Der bescheidene
Spielzeugmacher Gepetto findet einen Holzscheit vor seiner Tür und schnitzt
daraus eine Marionette. Darauf wünscht er sich, daß die Puppe lebendig
wird, und dieser Wunsch wird ihm von der Blauen Fee erfüllt. Ihre einzige
Bedingung, ist daß Pinocchio seinen Wert durch ständige Ehrlichkeit beweisen
muß, was der enthusiastischen Puppe, die stets in Schwierigkeiten gerät,
nicht leicht fällt. Nach einer langen, turbulenten Reise, bei der Pinocchio
in die Hände zweier korrupten Diebe fällt, in einen Esel verwandelt und
von einem Hai verschluckt wird, wird Pinocchio endlich wieder mit seinem
Vater vereint - um sich einer letzten Probe zu stellen, die zeigen soll
ob er tatsächlich das Herz eines echten Jungen besitzt.

Details

Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Carlo Giuffrè, Mino Bellei ua.
Roberto Benigni
Nicola Piovani
Dante Spinotti
Roberto Benigni , Vincenzo Cerami

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Saufader dämlicher Film der der literarischen Vorlage der Zeichentrickserie
    nicht gerecht wird.


    Roberto Benigní´s Pinocchio




    105 Min. dauert der Film. Es ist 120 Jahre nach dem Erscheinen des Buches eine Hommage an Frederico Fellini und Carlo Collodi. Der Film soll in Italien einer der erfolgreichsten aller Zeiten sein, wenn das stimmt, dann sage ich nur, die Italiener haben einen Schuss. Zuerst mal fängt der Film normal an, dann geht alles ruckzuck, PINOCCHIO ( Roberto Benigni ) ist eine fertige Holzpuppe. Nicht nur das GEPETTO in der Stadt lebt, sondern er ist nicht so hübsch getroffen wie in der hervorragenden, ewig in Erinnerung bleibenden Zeichentrickserie mit 52 Teilen. Die Figur ist super, es spielt sie ein hyperaktiver Geistesgestörter 50 Jähriger Opa, der aussieht, als würde er ein Pfleger in einem Irrenhaus sein. 3 Realverfilmungen gibt es bereits, die mit Martin Landau ist die beste bis jetzt gewesen. Das ganze erinnert mich an ¿ Rotkäppchen ¿ oder ¿ Der Zauberer von Oz ¿.PINOCCHIO ist erwachsen, nachdem ein Pinienholzstamm von einem Wagen fällt, und durch die Stadt rast, wie eine auffrisierte Pershing V Rakete. Dann läuft er durch die Stadt, bringt alles durcheinander, und nicht nur das es normal ist das Holzpuppen reden, es vergeht in 10 Filmminuten 1 Filmmonat ohne das darauf hingewiesen ist. Wirkte immer wie ein paar Hundert Filmstraffungsschnitte.
    Dann läuft er herum wie ein Draufgänger, ist halb verrückt als er einem Schmetterling nachläuft, trifft auf den RÄUDIGEN FUCHS und den STRAßENKATER die einfach nur Menschen mit Schnurrbärten sind, irgendwo aus dem Obdachlosenheim entlassen, die sieht man 2 x im Film, 1. am Anfang als sie über ihn lachen, und 2. als sie ihm einreden auf einem Feld die übriggebliebenen Goldstücke, 5 waren es, 4 hatte PINOCCHIO noch, zu vergraben und anstatt morgen aufs Feld zu kommen, schicken sie ihn für 30 Minuten in die Stadt Dumm irgendwas. Dann hat er nicht einzelne Löcher gegraben sondern alle 4 in ein Loch gegeben. Das war¿s mit den herrlichen Streichen der 2 Taugenichtse. Kein Vertrauen usw. wie in der Serie. Wo er den 2 dauernd vertraut. Die Fee taucht kurz auf, als sie mit ihm redet, 4 Monate vergehen als GEPETTO seinen Ausreißer sucht, der zu ihm PAPA sagt. Das vergeht in ca. 5 Minuten. Dann kein ROCCO, keine GINA, nur ne Grille, die aussieht wie ein alter Mann mit TV Antennen am Schädel. Die Fee sieht man 3 x, die hat fixe blaue Haare, obwohl sie die immer kriegt wenn sie wütend ist, laut Story, dann ist da MEDORO der Hund von Ihr, der aussieht wie Louis der XIV. der gerade ne Dauerwelle hat, und nen weißen Schnurbart. Dann ist PINOCCHIO der die bittere Medizin nicht nehmen will, und da kommt dann der Doktor UHU, der aussieht wie ein Kaffeehausbesitzer oder Fiakerfahrer. Dann ist da noch die Kutsche mit den 1000 Mäusen, das geht. Dann ein dummer Junge, wie alle in der Stadt, die aussehen als wären sie 30 und Schönheitschirurgenverunstaltet. Dann die Story als PINOCCHIO in einen Esel verwandelt wird im Spielzeugland, das dann kommt als GEPETTO kurz vom Ufer wegrudert in der Eigentlichen Stadt der Delphine, die man nicht sah, jedenfalls geht er unter mit dem Boot. Schlafmützen behaubte Typen stehen am Strand und schauen zu. PINOCCHIO läuft in 3 Minuten quer durch Italien GEPETTO suchen. Er stürzt rein nicht mit Boot und Sturm wie in der Serie, sondern einfach so, dann ist er krank, dann war das mit der Medizin was ich vorhin erzählte. Dann die Sache mit dem Esel, seinem besten Freund DOCHT, den er 2 x gesehen hat, und dann die Verbesserungsvorschläge brav zu werden, die lange Nase die gerade nur 1 Meter lange ist, nicht 10 Meter wie in der Serie, und zu Ende wird der Junge von einem Weißen Hai, ja man liest richtig, gefressen, mit langen langen spitzen Zähnen, und er verbringt im Bauch des Viehs, 2 Filmminuten, und raus mit ihm, keine Schildkröte die ihn findet, und er arbeitet zu Ende in einer Wäscherei wo er 8 ¿ 12 Stunden für einen Bech

    Re: Saufader dämlicher Film der der literarischen Vorlage der Zeichentrickserie
    und er arbeitet zu Ende in einer Wäscherei wo er 8 ¿ 12 Stunden für einen Becher Milch für GEPETTO arbeitet, der verkühlt ist. Dann wird er einfach so ein Junge, dank Fee, die Puppe liegt daneben, und keine Verwunderung, eh klar und endlich ist der Film aus. Dann habe ich meine Freundin gewürgt, 12 Bodybuilder griffen ein, ich machte Ihr den Vorwurf das sie mich dahin geschleppt hat, und dann haben mich die 12 erwürgt, und jetzt schreibe ich als Zombie vorübergehend weiter, und auf meinem Grabstein steht, Mann schleppt Frau ins Kino, beschuldigt die arme Seele, und wird würgend angetroffen, von 12 Bodybuildern erwürgt.

    Einer der miesesten Filme die ich je sah, nicht zu empfehlen außer man ist Italien und Pinocchio Freak und steht komplett auf Roberto. Er redet dauernd dahin, ärger als ich, ist schlimmer wie eine sprechende Dampfwalze. Die ganzen Szenerie ist fade, alles spielt sich im umgebauten Bill Gates Palast ab, das zur Dschungelvilla umgebaut wurde, und alles in einer Stadt, die angeblich 10 Städte sein soll oder so. Keine Mimik, ganz wenig Spezialeffekte und das war¿s. Spart euch den Film.

    30 von 100

  • PINOCCHIO
    Während unseres Skiurlaubes in der Steiermark sahen wir uns mit unseren Kindern Pinocchio in einem kleinen Ort mit sehr netten Kino an - und waren schlichtweg begeistert. Die Filmmusik und die schauspielerische Leistung des Roberto Benigni sind phänomenal. In unserer Heimatstadt (ca. 50.000 Einwohner) wurde dieser Film leider nicht gezeigt, was sehr schade ist, da viele Bekannte Pinocchio sehen wollten - schon wegen Roberto Benigni. Die Filmmusik ist schlichtweg sensationell.

  • Unglaublich!!
    Dieser Film ist wohl der größte Mist der Filmgeschichte. 6 Nominierungen für die "Goldene Himbeere" sind für diesen Sch....- Film noch immer zu wenig !!!

  • zu kindisch für Erwachsene, zu erwachsen für Kinder
    Langweilig, kitschig und zu kindisch für Erwachsene, zu erwachsen für Kinder

    Schade

    Re: zu kindisch für Erwachsene, zu erwachsen für Kinder
    seit wann steckt in Erwachsenen nicht auch ein Kind? Erwachsene sollten nicht verlernen sich manchmal einfach in eine andere Welt verführen zu lassen. Ich finde Pinocchio wunderbar!

  • Meine Meinung
    R. Benigni's Pinocchio ist nett anzusehen, lockt zeitweise einiges an Gefühlsregungen aus einem raus, bietet wunderschöne Sets, passable Darsteller und viel "kindliches Einfühlungsvermögen". Und doch, irgendwas fehlt diesem Film. Vielleicht die Originalität (naja, nach der x-ten Version...)? Anfangs ist es zudem auch schwer, die aus meinen kindlichen Tagen (durch die TV-Zeichentrickserie) eingeprägten Vorstellungen einer Holzpuppe auf einen Menschen zu übertragen. Ebenso Fuchs und Kater. Und wo war eigentlich das Entlein, das Pinocchio immer begleitet hat? Und die Tatsache, daß eine Holzpuppe von einem Erwachsenen gespielt wird, der schlußendlich zu einem menschlichen Jungen wird (aber eigentlich nur die Kleidung gewechselt hat) zeigt, daß eine Realverfilmung von solch fantasievollem Stoff nur schwer (auch nur ansatzweise perfekt) auf einen Kinofilm übertragbar ist. R. Benigni hat sich aber sichtlich bemüht, dem Ideal möglichst gerecht zu werden.

    Es gab schon einmal (vor ca. 10 Jahren???) einen Pinocchio Realfilm ((sogar) im Fernsehen) der in meiner Erinnerung besser war, als R. B.'s Version. Hat zufällig wer, genauere Infos dazu? Hat den auch wer gesehen (da spielte - glaube ich - sogar eine Holzpuppe den Pinocchio)? Für Hinweise bin ich äußerst dankbar.

    Fazit: wer Pinocchio noch nicht kennt, wird mit diesem Film sicher seine Freude haben (ein etwas kindliches Gemüt vorausgesetzt). Aber auch Pinocchio-Fans kommen an dieser Fassung wohl nicht vorbeil.

    (Meine Wertung: 6.5 von 10 Punkte)

    Re: Meine Meinung
    Habe schon die von mir gemeinte Pinocchio-Version gefunden: "Die Legende von Pinocchio", 1996, Regie: Steve Barron. Sehr gut verfilmt (war letzten Samstag auf Pro7). Stellt die Vater-Sohn Beziehnung sehr stark in den Mittelpunkt und hat sogar eine "Moral" ("Wunder wachsen nicht auf Bäumen, Wunder wachsen in den Herzen."). R.B.'s Pinocchio hingegen weist mit erhobenen Zeigefinger daraufhin, was passiert, wenn man sich nonkonformistisch verhält. Ungehormsame Personen werden gerügt und bestraft. Wohl eine zweifelhafte "Moral"...

  • PINOCCHIO
    Ein Film von Feinsten, sehr anspruchsvoll, wird leider vom Grossteil des Publikums nicht verstanden. Auch die Kritiker der grossen Tageszeitungen haben den tieferen Sinn, das Feine und Schöne dieses Filmes nicht erkannt. Trotzdem: ein grosses Lob an Roberto Benigni!!!