Sallah Shabati

 Israel 1964

Sallah Shabati...oder: Tausche Tochter gegen Wohnung

110 min.
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SALLAH SHABATI, eine sehr komische Komödie über einen sehr schmerzhaften Teil in der Geschichte Israels, begründete den internationalen Erfolg Ephraim Kishons.

Während der heimlichen »Operation Magic Carpet« werden 1949 50.000 Juden aus dem Jemen nach Israel geflogen. Auch Sallahs äußerst kinderreiche Familie ist gezwungen, sich in einer winzigen Baracke in einem Übergangslager anzusiedeln. Der Patriarch, gespielt von Chaim Topol, versucht Geld zu verdienen und ein besseres Haus zu bekommen. Die Familie muss sich erst in den durch die europäische Kultur geprägten Verhältnissen zurechtfinden. Als Sallah aus seinem Aushilfsarbeiterjob entlassen wird, lässt er seine Kinder für sich arbeiten. Die Nebenhandlung dreht sich um Sallahs Tochter, die ein junger mittelloser Kibbuznik heiraten möchte.

Der Film, mit minimalem fachlichem Know-how produziert, begründete den internationalen Erfolg Kishons und Chaim Topols. Auch wenn er in Israel seinerzeit heftig umstritten war: Israelische ethnische Minderheiten würden stereotyp dargestellt werden. Heute allerdings ist zu erkennen, dass Kishons Kritik vor allem der Dominanz der europäischen Einwanderer galt. (Filmarchiv Austria)

Details

Chaim Topol (= Topob| Geula Nuni, Gila Almagor, Arik Einstein, Albert Cohen, Shraga Friedman, Zaharira Hrifai, u.a.
Ephraim Kishon
Ephraim Kishon

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