Sauerstoff

 Rußland 2009

Kislorod

75 min.
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Sascha, der ungepflegte Kleinganove vom Land, betört mit seiner Lebensgier und seiner heiser-treibenden Stimme, die sich über das Ohr in die Magengrube festbeißt.

Sascha, der ungepflegte Kleinganove vom Land, betört mit seiner Lebensgier und seiner heiser-treibenden Stimme, die sich über das Ohr in die Magengrube festbeißt. Überhaupt läuft vieles für ihn direkt über den Kopf, sei es die Musik, die er hört, oder sei es das rote Haar der schönen Sascha, die seinem Hirn wieder Leben einhaucht, mit ihrem polnischen Akzent für ihn die pure Exotik verkörpert und dazu auch noch seinen Namen trägt. Der Preis hierfür ist hoch: Sascha hat seine Ehefrau erschlagen, um endlich frei zu sein für Drogen, Sex und der Erfüllung aller seiner Sehnsüchte. Zusammen erleben Sascha und Sascha genau das, was sie sich gewünscht haben: eine kopflose wilde Leidenschaft. Warum töten Menschen und wo ist Gott? Wo wäre ich, wenn ich nicht hier wäre? Ein sprachlich grandioses Tonexperiment findet hier zu seinen Bildern, oder hätten es auch andere sein können? Jede Silbe verlangt ihren Tribut, lässt einen bis zum Ende nur noch nach Luft schnappen, doch eine Erlösung gibt es nicht. (cs) (Filmarchiv Austria)

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Iwan Wyrypajew
Iwan Wyrypajew

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